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pkt argumente 5: Bildung schützt!
pkt argumente 4: Teenies im Vollrausch?
pkt argumente 3: Die Ordnung der Medienkontrolle in Deutschland
pkt argumente 2: Integration durch Partizipation
pkt argumente 1: Werte haben Konjunktur

Bildung schützt! - argumente 5

Kinder- und Jugendschutz als integraler Bestandteil von Bildungsprozessen
in Tageseinrichtungen für Kinder


Berlin 2006. 249 Seiten, DIN-A5
Restexemplare kostenlos

Seit Beginn der 1990er Jahre stehen die Lernprozesse in der frühen Kindheit und damit die frühe Bildung im Blickpunkt der Bildungspolitik. Die neueren wissenschaftlichen Erkenntnisse aus Entwicklungspsychologie, Neurowissenschaften, Kindheits- und Bildungsforschung verdeutlichen und untermauern den hohen Stellenwert der frühen Bildung und betonen das Recht des Kindes auf bestmögliche Bildung von Anfang an. Im Zusammenwirken mit weiteren gesellschaftlichen Veränderungen führen sie u.a. zu einer Neubestimmung der Bildungsqualität in Kindertageseinrichtungen.
Die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz ist überzeugt, dass auch der Kinder- und Jugendschutz mit seinen präventiven Bemühungen ausdrücklich und konsequent in den elementaren Bildungsbereich integriert werden muss. Dazu bieten Bildungspläne hervorragende Voraussetzungen und viele kreative Möglichkeiten bis hin zur Nennung konkreter Themen und anschaulicher Beispiele für die praktische Arbeit. Der Ansatz des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes in der Kindertageseinrichtung erfüllt einen Ansatz der frühen Prävention und trägt dazu bei, Kinder für ihr weiteres Leben stark zu machen, um mit beeinträchtigenden und möglicherweise sogar gefährdenden Einflüssen aus ihrer Lebensumwelt umzugehen.
Die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz will mit der vorliegenden Publikation u.a. die aktuelle Diskussion zum Thema Bildung in Kindertageseinrichtungen begleiten und befördern. In einzelnen Beiträgen wird thematisiert, wie in der Bildungsplanung einerseits und in der praktischen Arbeit andererseits besonders der präventive Kinderschutz als eine wichtige Funktion des Erziehungs- und Bildungsauftrages verankert und umgesetzt werden kann. In der Publikation kommen Fachleute aus verschiedenen Bereichen wie der Bildungsplanung, der Kindheitsforschung und des Kinder- und Jugendschutzes zu Wort – darüber hinaus werden praxisorientierte Projekte vorgestellt.


Hier bestellen"argumente 5 " ist zu beziehen bei der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e.V., Mühlendamm 3, 10178 Berlin, Fax 030-400 40 333, E-Mail: material@bag-jugendschutz.de

argumenteTeenies im Vollrausch? - argumente 4
Dokumentation der deutsch-österreichischen Fachtagung »Jugend und Alkohol«
88 Seiten, DIN-A5, Berlin 2004
(vergriffen)

Sucht und Abhängigkeit von der Volksdroge Nummer 1, dem Alkohol, stehen seit jeher im Blickfeld jugendschützerischer Bemühungen. Das Thema ist also alt und zugleich immer wieder aktuell, wenn man nur einen Blick auf den Erfindungsreichtum der Getränkeindustrie mit den Alkopop-Getränken wirft. Regulierungsversuche, wie sie in Deutschland durch Anhebung der Besteuerung oder durch warnende Auszeichnungen der Ware derzeit unternommen werden, können vermutlich bestenfalls den Missbrauch eindämmen, den Konsum hoffentlich von den jüngeren Jahrgängen weglenken – doch wohl kaum die Problematik grundlegend verändern. Suchtpräventive Maßnahmen, wie sie u.a. in Schulen und Kindergärten durchgeführt werden, nehmen deshalb einen immer höheren Stellenwert im erzieherischen Kinder- und Jugendschutz ein.

Ein so genannter Policy-Mix aus gesetzlichen Regelungen, erzieherischen Maßnahmen im Rahmen der Verhaltensprävention und strukturellen Maßnahmen (Verhältnisprävention) standen deshalb im Rahmen der österreichisch-deutschen Fachtagung »Jugend und Alkohol« am 1. und 2. März zur Diskussion. Die Vorträge von österreichischen und deutschen Fachleuten, die in einer Tagungsdokumentation zusammengefasst und publiziert wurden, zeigen die Bandbreite der Reflexion und einige Handlungsansätze auf.

Die Tagungsdokumentation wird von der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz als Nr. 4 in der Reihe argumente herausgegeben.

Weitere Informationen bei der
Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e.V.
Mühlendamm 3, 10178 Berlin, Fax 030-400 40 333, E-Mail: material@bag-jugendschutz.de

PDF argumente4.pdf (Hinweis: Zum Download mit rechter Maustaste "Ziel speichern unter..." wählen.)

Die Ordnung der Medienkontrolle in Deutschland - argumente 3
Das neue System – Die neuen Regelungen
300 Seiten, DIN-A5, Berlin 2003
Restexemplare kostenlos

Kein Land der Welt verfügt über ein so differenziertes Kontrollsystem im Medienbereich wie die Bundesrepublik Deutschland. Medieninhalte in Fernsehen, Kino, Video, Computer, Internet und Druckschriften werden von unterschiedlichen Institutionen auf eine mögliche Jugendgefährdung hin untersucht und dann entsprechend eingestuft und freigegeben.

In der Publikation »Die Ordnung der Medienkontrolle in Deutschland. Das neue System – Die neuen Regelungen« werden die Änderungen im Jugendmedienschutz auf dem Hintergrund des seit dem 1. April 2003 geltenden Jugendschutzgesetzes und des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags in verschiedenen Beiträgen erläutert. Im zweiten Teil stellen sich die Medienkontrollinstitutionen vor. Der dritte umfassende Teil enthält die aktuellen gesetzlichen Regelungen.

Insgesamt beinhaltet die Publikation eine grundlegende und detaillierte Darstellung des Systems des Jugendmedienschutzes in Deutschland.

Die Aktualisierung (Stand Juni 2010) des Kapitels "Medienkontrollinstitutionen in Deutschland" steht hier zum Download bereit.

PDF aktualisierter Auszug


Die Publikation wird von der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz in der Reihe argumente herausgegeben.

Hier bestellen"argumente 3" ist zu beziehen bei der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e.V., Mühlendamm 3, 10178 Berlin, Fax 030-400 40 333, E-Mail: material@bag-jugendschutz.de

Integration durch Partizipation - argumente 2
Interkulturelle Ansätze im Jugendschutz
121 Seiten, DIN-A5, Berlin 2003
(vergriffen)

Die gesellschaftliche Realität in Deutschland ist bereits in der Gegenwart und wird erst recht in der Zukunft dadurch gekennzeichnet sein, dass hier Menschen aus unterschiedlichen Kulturen leben, Menschen, die teils schon hier geboren wurden, teils aus unterschiedlichen Gründen hierher gezogen sind.
Dass sich der Jugendschutz mit der Situation von Jugendlichen mit Migrationshintergrund auseinander setzen muss, bezweifelt daher niemand. Diskussionswürdig ist dagegen, unter welchen Prämissen und mit welchen Zielen die Jugendschutzarbeit die Lebenssituation von zugewanderten Kindern und Jugendlichen in den Blick nimmt. Diese Aspekte hat die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz gemeinsam mit der Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen auf einer Fachtagung im Dezember 2002 in Hannover thematisiert. "Integration durch Partizipation", so der Titel der Veranstaltung, meint die Teilhabe an Lebensangeboten der Gesellschaft in Familie, Ausbildung, Beruf und Freizeit. Partizipation steht dabei im Vordergrund. Sie ist die Zielperspektive, Integration ergibt sich dann vielfach von alleine.
Neben der konkreten Lebenssituation von jugendlichen Migrantinnen und Migranten (Richard Münchmeier) werden in der Ausgabe 2 der Reihe argumente, die von der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz gemeinsam mit der Landesstelle Jugend-schutz Niedersachsen herausgegeben wurde, auf 121 Seiten u.a. die Lebenspraxis und Identität von Kindern und Jugendlichen in der multikulturellen Gesellschaft (Elly Geiger) und die Sprachenvielfalt (Ingrid Gogolin) thematisiert.
Anhand der dokumentierten Vorträge und Praxisberichte wird u.a. der Frage nachgegangen, welche Konzepte es für die Arbeit mit jugendlichen Migranten in der Gewaltprävention, der Sexualpädagogik und der Medienarbeit gibt.

Weitere Informationen bei der
Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e.V.
Mühlendamm 3, 10178 Berlin, Fax 030-400 40 333, E-Mail: material@bag-jugendschutz.de

PDF argumente2.pdf (Hinweis: Zum Download mit rechter Maustaste "Ziel speichern unter..." wählen.)


Werte haben Konjunktur - argumente 1
Ist die Vermittlung von Normen und Werten ein Thema für den Jugendschutz?
87 Seiten, DIN-A5, Berlin 2002
Restexemplare kostenlos


Der aktuelle Kinder- und Jugendschutz befindet sich stets im Schnittfeld unterschiedlicher Konfliktlinien: zwischen den Vermarktungs- und Gewinninteressen von Wirtschaft und Gewerbe, den gesetzlichen Grundnormen und der Nichtbeachtung derselben, zwischen dem generell akzeptierten Schutzbedürfnis junger Menschen und dem Verneinen oder Verletzen eines solchen im Einzelfall, dem staatlichen Wächteramt einerseits und dem weitreichenden Elternprivileg andererseits.

Während in den fünfziger und sechziger Jahren die Konflikte um den Jugendschutz im wesentlichen zwischen der gewerblichen Wirtschaft einerseits und der Jugendpolitik nebst den Jugendschutzorganisationen andererseits ausgetragen wurden, scheint in den letzten Jahrzehnten eine zusätzliche Legitimitätsproblematik zwischen den Lebensorientierungen zumindest von Teilen der Bevölkerung einerseits und der grundsätzlichen Schutzidee andererseits aufzubrechen. Die grundlegende Thematik eines Symposions, das die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz im Oktober 2002 durchgeführt hat, war somit die Frage nach der Vermittelbarkeit und der Akzeptanz von Jugendschutz in einer durch Wertewandel und durch vielfältige strukturelle Veränderungen der Lebenskontexte gekennzeichneten Gesellschaft. Als Experten standen Prof. Dr. Helmut Klages, Prof. Dr. Rudolf Tippelt und Dr. Reinhold Eichholz Rede und Antwort. Die Ergebnisse des Symposions werden in der ersten Ausgabe der Reihe "argumente" veröffentlicht.

Eine Quintessenz der Veranstaltung war die Feststellung, dass eine hohe Sensibilität für Veränderungen in der Umwelt des Jugendschutzes letztlich den Jugendschutz anpassungsfähig hält und damit nachhaltiger zur Geltung bringen kann. In den nächsten Jahren wird es verstärkt darauf ankommen, Wert- und Grundorientierungen, formale rechtliche Regelungen, die Gestaltung von Lebensbedingungen und die konkrete Lebensführung durch die Bürgerinnen und Bürger in ein ausgewogenes Verhältnis zu bringen. Dazu ist ein breiter Diskurs notwendig. Die Beiträge in der Publikation "Werte haben Konjunktur!" rüsten argumentativ für diesen Diskurs.

Hier bestellen"argumente 1" ist zu beziehen bei der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e.V., Mühlendamm 3, 10178 Berlin, Fax 030-400 40 333, E-Mail: material@bag-jugendschutz.de