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Kinder- und Jugendschutz

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Schefold, Werner: Ansätze zu einer Theorie der Jugendhilfe

Individualisierungsprozesse in den Lebensverhältnissen und der Lebensführung von Kindern, Jugendlichen und Familien sowie ein zunehmend ausgefächertes Angebot von Einrichtungen und Maßnahmen der Jugendhilfe erfordern sozialwissenschaftliche Bemühungen um eine Theorie der Jugendhilfe insgesamt. Sie soll zunächst wissenschaftliche Arbeit fördern. Jugendhilfe wird darin als ein Teil des institutionalisierten Lebenslaufes, der vorzeitlichen sozialen Ordnung der Industriegesellschaft gesehen sowie als Rahmen individueller biographischer Entwicklung. Ihr kommen in einzelnen Lebenslaufkonstellationen spezifische Aufgaben zu. Eine dieser Aufgaben ist, an der Kommunikation über das lebenszeitliche Geschehen in ihren alltäglichen wie institutionalisierten Formen mitzuwirken und Chancen einer "reflektierten Konstitution" von Biographien wahrzunehmen (Quelle: Zusammenf., S. 85).

In: DISKURS
Jg. 3, H. 2, , S. 20 -26, 1993,
ISSN: 0937-9614
BAJ-A-01056 (Einzelartikel)

Letzte Aktualisierung: 30.05.2007

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