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Kinder- und Jugendschutz

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Peters, Friedhelm: Geschlossene Unterbringung in der Kinder- und Jugendhilfe – eine unendliche Geschichte?

Nach einer Beschreibung der Merkmale einschließlich der rechtlichen Voraussetzungen geschlossener Unterbringung thematisiert der Autor die soziale Konstruktion der „schwierigen“ oder „unerreichbaren“ Kinder/Jugendlichen und die Rehabilitation von (mehr) „Zwang und Härte“ im Umgang mit dieser Klientel, vermittelt über die Re-Etablierung eines technologischen Erziehungsbegriffs. Unter Rückgriff auf Teile vorliegender Empirie wird gezeigt, dass geschlossene Settings nicht leistungsfähiger sind als offene Angebote der Fremdunterbringung und vor allem, dass es das hochselektive Jugendhilfesystem selbst ist, dass „schwierige Fälle“ produziert.

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In: Kindesmisshandlung und -vernachlässigung. Interdisziplinäre Fachzeitschrift für Prävention und Intervention
Jg. 19., H. 2, , S. 170 -183, 2016, Düsseldorf, Vandenhoeck & Ruprecht,
ISSN: 1436-9850
Bezug:
Deutsche Gesellschaft für Prävention und Intervention bei Kindesmisshandlung und -vernachlässigung e.V., Sternstr. 9-11, 40479 Düsseldorf

BAJ-A-03304 (Einzelartikel)

Letzte Aktualisierung: 24.01.2017

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