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Kinder- und Jugendschutz

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Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e.V. (Hrsg.): »Vernachlässigung« der Vernachlässigung

38.891 Kinder und Jugendliche sind im vergangenen Jahr regulär in Obhut genommen worden. D.h., Jugendämter, konkret Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Allgemeinen Sozialen Dienstes, haben diese Kinder und Jugendlichen »in Schutz« genommen, u.a. vor Vernachlässigung, Kindesmisshandlung und sexuellem Missbrauch. Wenngleich die Anzahl der betroffenen Kinder und Jugendlichen groß ist, kommt der Vernachlässigung in der öffentlichen Diskussion eine eher marginale Aufmerksamkeit zu. Im allgemeinen Bewusstsein und der öffentlichen Diskussion stehen eher Fälle sexualisierter Gewalt oder spektakuläre Einzelfälle. Kindeswohlgefährdungen haben nicht nur physische Folgen, ebenso gravierend sind die psychischen Folgen für das weitere Leben von Mädchen und Jungen. Wie vielfältig die Gefährdungen im Rahmen von Vernachlässigung sind und wie der rechtliche Rahmen in Deutschland aussieht, wird von den Autorinnen und Autoren ebenso in den Blick genommen, wie die konkrete Praxis in Jugendämtern im Umgang mit betroffenen Familien.

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In: Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis (KJug)
Jg. 63, H. 4, , 2018, Berlin, Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e.V., 48 S. DIN-A4
ISSN: 1865-9330
Bezug:
Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz, Mühlendamm 3, 10178 Berlin

BAJ-B-01527 (Print)

Letzte Aktualisierung: 25.10.2018

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