Modelle Dokumente Analysen
Kumpel Alkohol - MDA 24
Ein Manual zur Alkoholprävention an berufsbildenden Schulen
125 S. DIN-A4, Berlin 2007
Einzelexemplare Euro 8,-
Alkohol, der Stimmungsmacher, das Schlaf- und Beruhigungsmittel, der Geselligmacher, Enthemmer, Seelentröster, das Allroundmittel ist für viele Menschen der »gute Kumpel«, der sie durch den Alltag begleitet und ihnen zuverlässig zur Seite steht.
Jugendliche wachsen mit dieser Allgegenwart und der Selbstverständlichkeit des Alkoholkonsums auf. Obwohl sie in der Regel die gesundheitsschädigende Wirkung des Alkohols kennen, scheint das Bedürfnis nach Rausch bei vielen Jugendlichen – vor allem den Jungen – ein Teil des Lebens zu sein. Sie wollen durch den Alkoholkonsum beispielsweise die Realität ausblenden und ihre Stimmung verändern. Vergessen wird dabei oft, dass Alkoholkonsum im Jugendalter riskant ist, die Entwicklung einer stabilen Persönlichkeit erschwert und eine Abhängigkeitsentwicklung nicht auszuschließen ist. »Binge drinking« und »Flatrate-Partys« sind nur die extremsten Auswüchse dieser Entwicklung.
Die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz hat sich mit der Problematik des jugendlichen Alkoholkonsums in einer neuen Broschüre »Kumpel Alkohol« auseinander gesetzt, um Schülerinnen und Schüler zu einem risikobewussten und eigenverantwortlichen Umgang mit Alkohol zu befähigen.
Die Broschüre ist in zwei Abschnitte untergliedert. Der erste Abschnitt beinhaltet eine theoretische Einführung mit grundlegenden Informationen für Lehrkräfte. Im zweiten Abschnitt sind in sechs themenbezogenen Bausteinen Unterrichtsmaterialien zusammen gestellt worden, die an berufsbildenden Schulen entwickelt und erprobt wurden. Erläuterungen zum Einsatz im Unterricht, Kopiervorlagen z. B. zu Zahlen und Fakten, Werbung, Wirkungsweise, Risikomanagement sowie Gesetzesgrundlagen, erleichtern den Einsatz im Unterricht.
Hier bestellenWeitere Informationen und Bezug der gedruckten Broschüre bei der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e.V. (BAJ).
Richtig Geld ausgeben?! - MDA 23
Internetadressen zu Konsumerziehung, Umgang mit Geld, Schulden und Handys
61 S. DIN-A4, Berlin 2005 (vergriffen)
Das Thema Jugendliche und Konsum hat in der letzten Zeit erhebliches Interesse geweckt. Während die Medien häufig ein Bild von Jugendlichen zeichnen, wonach diese unabhängig von zur Verfügung stehenden finanziellen Mitteln, hemmungslos konsumieren, belegen andere einen durchaus rationalen Umgang mit Konsum. Rational bedeutet ein den Bedürfnissen optimal angepasstes Kaufverhalten. Fast ¾ aller Jugendlichen zwischen 15 und 24 Jahren zeigen diesen rationalen Konsumstil. Das bedeutet aber auch, dass mehr als 25% aller Heranwachsenden unsicher oder potenziell problematisch mit Geld umgehen.
Konsummuster von Jugendlichen sind nicht homogen und lassen zumindest teilweise auf mangelnde Reflexion und mangelndes Wissen oder unzulängliche Fertigkeiten im Umgang mit Geld schließen. In den letzten Jahren wurden daher zunehmend Maßnahmen entwickelt, die durch ihren informativen Charakter die Selbstständigkeit von Kindern und Jugendlichen fördern sollen. Vor dem Hintergrund des sich verändernden Verständnisses der Selbstverantwortlichkeit von jungen Heranwachsenden ist eine Vielzahl von Internetangeboten entstanden, die Kindern und Jugendlichen und/ oder Fachkräften Materialien zur kritischen Konsumerziehung, zum Umgang mit Geld und zur Schuldenprävention an die Hand geben.
Auf Grund der schnell wechselnden Inhalte im Internet haben wir die MDA als Online- und als Printversion eingestellt. Interessante Angebote zum Thema Jugend und Konsum bzw. Verschuldung haben wir als Linkliste in einer PDF-Datei zusammengestellt:
Linkliste Konsum (Hinweis: Zum Download mit rechter Maustaste "Ziel speichern unter..." wählen.)
Kinder als Täter - MDA 22
Kinder- und Jugendkriminalität als Thema des Kinder- und Jugendschutzes
101 S. DIN-A4, Berlin 2006
Einzelexemplare Euro 4,-
Zeitungen und Zeitschriften, aber auch die Magazinsendungen des Fernsehens bringen Gewalt von Kindern und Jugendlichen immer wieder gerne in die aktuelle Diskussion – sei es durch Amokläufe von Schülern oder andere Schlagzeilen. Dabei wird oftmals das Bild einer ständig gewalttätiger werdenden Jugend gezeichnet.
Auch der Kinder- und Jugendschutz nimmt das Thema unter dem Aspekt der Gewaltprävention in den Blick. Mit der vorliegenden Publikation will die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz zum einen über das tatsächliche Ausmaß der Kinder- und Jugendkriminalität informieren – speziell über die Entwicklung bei Mädchen und jungen Frauen. Zum anderen sollen aber auch Projekte und Maßnahmen der Gewaltprävention vorgestellt werden, soll dargestellt werden, dass man und wie man frühzeitig auf Mädchen und Jungen einwirken kann, um ihnen Alternativen zum gewalttätigen Austragen von Konflikten aufzuzeigen. Wann und wie solche Programme wirken, auch damit setzt sich ein Beitrag in der Publikation auseinander.
Aus dem Inhalt:
- Kinder und Gewalt. Entwicklungen der Kinder- und Jugendkriminalität und deren Wahrnehmung in der Öffentlichkeit – Franziska Seyboth-Teßmer
- Bedingungen, Funktionen und Folgen von Gewaltausübung bei weiblichen Jugendlichen. Konsequenzen für die Gewaltprävention – Dr. Mirja Silkenbeumer
- Gewaltpräventive Programme. Ergebnisse verschiedener Wirkungsstudien und Entwicklung von Qualitätsstandards – Carmen Trenz
- Auszug aus dem Zweiten Periodischen Sicherheitsbericht der Bundesregierung
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Die Kinder der multikulturellen Gesellschaft - MDA 21
Jugendliche mit Migrationshintergrund als Zielgruppe des Kinder- und Jugendschutzes
132 S. DIN-A4, Berlin 2005
Einzelexemplare Euro 4,-
In Deutschland leben etwa 1,4 Millionen Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren mit Migrationshintergrund. Die Integration dieser Kinder und Jugendlichen ist eine der wichtigsten gesellschaftlichen Aufgaben, die nur im Zusammenspiel aller Beteiligten gelingen kann.
Integration muss, wenn sie gelingen soll, von allen Beteiligten gewollt werden und nicht nur von den zu Integrierenden. Kinder und Jugendliche aus sozial kulturellen Minderheiten brauchen die Chance zu erleben, dass sie bedeutsame Interaktionspartner sind, dass sie etwas können, was für die Mehrheitsgesellschaft relevant ist. Dann gelingt auch Integration.
An Fachleute aller Felder der Pädagogik richten sich deshalb die Beiträge in der Publikation »Die Kinder der multikulturellen Gesellschaft«. Neben einigen Grundsatzartikeln werden Projekte und Publikationen aus den Bereichen Prävention, Medien, Sexualität, Gender, Gesundheit, Ausbildung und Beruf, Integration, Partizipation und Interkulturelle Erziehung dargestellt. Eine kommentierte Literaturliste rundet die Publikation ab.
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Informationen zum Jugendschutz und Bausteine für die Bildungsarbeit
64 S. DIN-A4, Berlin 2005
Restexemplare Stück EURO 2,-
Kindern und Jugendlichen Informationen zum Kinder- und Jugendschutz zu vermitteln ist eine wichtige Aufgabe von Schulen und außerschulischer Bildungsarbeit. Mit der aktuellen Publikation »Durchblick« soll Lehrerinnen und Lehrern an Schulen und Hochschulen, aber auch Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aus dem Bereich der Jugend(verbands)-arbeit der Einstieg in das Thema »Der ordnungsrechtliche Kinder- und Jugendschutz« erleichtert werden. Zielsetzung dieser Publikation ist es, die wichtigsten Regelungen zum Jugendschutzgesetz, zum Jugendmedienschutz und zum Jugendarbeitsschutzgesetz in klarer, verständlicher und praxisnaher Art und Weise darzulegen.
Die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz hat deshalb eine Broschüre mit CD-ROM veröffentlicht, wo nicht nur alle Informationen zum gesetzlichen Jugendschutz enthalten sind, sondern auch Module für Unterrichtsstunden mit Materialien und Beispielen, um das Bekannt werden mit den Vorschriften (z.B. bezogen auf den Konsum von Alkohol und Zigaretten, den Bereich der Medien, Altersfreigaben, Sendezeitbeschränkungen und den Jugendarbeitsschutz) interessant und anschaulich zu machen. Drei verschiedene didaktische Module für den Einsatz im Unterricht in den Klassen 7-9, in der Jugendarbeit und für die Ausbildung von Erzieher/inne/n und Sozialpädagog/inn/en wurden hierzu erarbeitet.
Die CD-ROM enthält alle gesetzlichen Regelungen – teilweise in den Sprachen englisch, französisch, spanisch, türkisch und russisch. Als besonderer Service stehen darüber hinaus verschiedene Powerpoint-Präsentationen zur Verfügung, die unmittelbar eingesetzt werden können und in engem Zusammenhang mit den Unterrichtsmodulen stehen. Verschiedene Praxisbeispiele lehnen sich an die Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen an und wollen dadurch den Bezug und die Relevanz des Jugendschutzgesetzes noch stärker verdeutlichen.
Alle Materialien sind fachlich fundiert und anschaulich gestaltet, um dem Ziel, einer breiteren Bekanntmachung des Jugendschutzgesetzes näher zu kommen.
Hier bestellen Weitere Informationen und Bezug der gedruckten Broschüre bei der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e.V. (BAJ). Risikofaktor Alkopops - MDA 19
Alkoholkonsum von Jugendlichen als Thema des Kinder- und Jugendschutzes
76 S. DIN-A4, Berlin 2003
Restexemplare Stück EURO 2,-
Frühzeitiger und übermäßiger Alkoholkonsum schadet Kindern und Jugendlichen. Deshalb ist es sinnvoll, bereits bei den Kindern und Jugendlichen mit der Aufklärung über die Risiken des Alkoholmissbrauchs zu beginnen. Die Beiträge in der neuen Broschüre der BAJ beschäftigen sich mit Konsumgewohnheiten, Werbung und Präventionsmöglichkeiten. Die BAJ will damit u.a. zur Auseinandersetzung mit dem Thema Alkohol anregen und Aktionsbeispiele vorstellen.
Aktueller Anlass ist der Trend vor allem jüngerer Jugendlicher zu Ready-mix- oder Premix-Getränken, den so genannten Alkopops. Mit ihrem süss-fruchtig-limonadigen Geschmack verdecken sie ihren Alkoholgehalt und laden geradezu ein, mehr als vernünftig zu trinken.
Mit einer auf diese Zielgruppe zugeschnittenen Werbestrategie wird suggeriert, gerade in diesen Flaschen sei »das richtige Leben« verborgen. Die Vorschriften des Jugendschutzgesetzes scheinen geradezu außer Kraft gesetzt. Deshalb hat der Vorstand der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz (BAJ) besonders die Verantwortung des Handels mit Blick auf Alkopops hervorgehoben und gefordert, dass beim Verkauf alkoholhaltiger Mischgetränke die gesetzlichen Vorgaben eingehalten werden. Auch soll der Handel darauf achten, dass diese Getränke bei den Spirituosen und nicht bei den Erfrischungsgetränken aufgestellt werden. Die Erhebung einer Sondersteuer auf Alkopops begrüßt die BAJ in diesem Zusammenhang ebenfalls als eine Möglichkeit, dem Kinder- und Jugendschutz Rechnung zu tragen, da eine Anhebung des Preises zu einem reduzierten Konsum führt, wie Erfahrungen aus anderen europäischen Ländern zeigen.
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Medienkompetent/z vermitteln - MDA 18
90 S. DIN-A4, Berlin 2003
Restexemplare Stück EURO 2,-
Noch nie hatten Kinder und Jugendliche so leicht Zugang zu elektronischen Medien wie heute und noch nie verbrachten sie damit so viel freie Zeit. Neben das Fernsehen und das Radio sind der Computer, Videospiele, die Spielkonsole und das Handy getreten.
Die Veränderungen der Lebenswelt verlangen von Kindern und Jugendlichen heute ein hohes Maß an Autonomie und Eigenverantwortung. Der im »Staatsvertrag über den Schutz der Menschenwürde und den Jugendschutz in Rundfunk und Telemedien« vom 1. April 2003 neu geregelte Jugendmedienschutz ist ein wichtiger Aspekt. Aber für eine zeitgemäße Erziehung steht die Entwicklung von Kompetenzen von Kindern und Jugendlichen im Umgang mit den Medien im Mittelpunkt. Medienkompetenz und die gesetzlichen Rege-lungen im Jugendmedienschutz haben daher gemeinsam einen wichtigen Stellenwert aus Sicht des Kinder- und Jugendschutzes.
Den »richtigen« Umgang mit den Medien zu vermitteln ist eine zentrale Aufgabe von Erziehung, denn die Kontrolle der Medien – allen voran des Internets – stößt, so notwendig sie auch ist, an ihre Grenzen. Medienkompetenz wird immer mehr zu einer Schlüsselqualifikation für Kinder (und Erwachsene). Doch wo sind die Orte, an denen Medienkompetenz vermittelt werden kann und wie kann dies geschehen?
In der vorliegenden Ausgabe 18 der Reihe Modelle Dokumente Analysen werden die Aktivitäten der Landesarbeitsgemeinschaften/ Landesstellen für Kinder- und Jugendschutz zur Förderung von Medienkompetenz dargestellt. Die etwa 40 dargestellten Projekte und Veröffentlichungen vermitteln einen Überblick und Einblick in das weite Spektrum und sollen als Anregung dienen, sich diesem wichtigen Feld zu widmen. Darüber hinaus werden aber auch einige grundlegende Überlegungen zur Mediennutzung und Medienerziehung von Dr. Hans Eirich vorgestellt. Abgerundet wird die Publikation durch eine kommentierte Literaturliste zur Medienpädagogik von Dr. Wolfgang Wunden.
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Zu Hause - kein Ort der Geborgenheit - MDA 17
79 S. DIN-A4, Berlin 2003
Restexemplare Stück EURO 2,-
Gewalt im Kontext von Familie ist ein nach wie vor drängendes gesellschaftliches Phänomen. Dem gegenüber steht das Recht des Kindes auf eine gewaltfreie Erziehung und das neue Gewaltschutzgesetz. In den Beiträgen werden die verschiedenen Aspekte diskutiert.
- Barbara Kavemann: Häusliche Gewalt. Gewalt gegen Frauen ist eine Herausforderung an den Kinderschutz
Heinz Jörgen Franz: Gewalt im familiären Kontext - Überlegungen zu einem vielschichtigen pädagogischen und gesellschaftlichen Phänomen - Ulrike Kreyssig: Berliner Interventionszentrale bei häuslicher Gewalt - BIG e.V. Fachbereich Kinder und Jugendliche
- Rosemarie Daumüller: Trautes Heim......? Gewalt gegen Frauen und Kinder. Evangelische Frauenhäuser machen (sich) stark
- Peter Werner: »Wege aus der häuslichen Gewalt«. Maßnahmeplan der Thüringer Landesregierung und der Beitrag der Landesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz Thüringen e.V.
- Kai-D. Bussmann: Das Recht auf gewaltfreie Erziehung aus juristischer und empirischer Sicht
- Andrea Buskotte: Erziehung ohne Gewalt - Kinderrecht und Elternverantwortung. Fachforen zu Implementierung des Rechts auf gewaltfreie Erziehung
Im Anhang werden u.a. Rechtliche Rahmenbedingungen für die Erziehung in der Familie, das Kinderrechteverbesserungsgesetz, Auszüge aus dem neuen Gewaltschutzgesetz und der Empfehlungen der Jugendministerkonferenz wiedergegeben.
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»Für die Zivilgesellschaft begeistern statt nur gegen den Rechtsextremismus ankämpfen« - MDA 16
72 S. DIN-A4, Berlin 2002 (2. Auflage)
Restexemplare Stück EURO 2,-
Unter diesem Titel ist eine neue Broschüre in der Reihe »Modelle Dokumente Analysen« von der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz herausgegeben worden. Gedacht ist die hier angebotene Sammlung kleiner, konkreter Arbeitshilfen für die individuelle Fortbildung wie als Materialien für Fortbildungsveranstaltungen - oder auch als kleine Denkanstöße und Impulse für zwischendurch. Verfasst wurde sie von Professor Dr. Franz Josef Krafeld, einem Fachmann auf dem Gebiet der Arbeit mit rechtsorientierten Jugendlichen.
In den ersten beiden Kapiteln dieser Sammlung geht es um die Grundlagen der (seit Ende der 80er Jahre speziell für die soziale Arbeit mit rechten Jugendcliquen entwickelten) akzeptierenden Jugendarbeit. In den Kapiteln 3 und 4 wird der so genannte gerechtigkeitsorientierte Ansatz (als Weiterentwicklung der akzeptierenden Jugendarbeit) erläutert. Im Kapitel 5 sind Arbeitsmaterialien zu ergänzenden Teilaspekten zusammengefasst, wie sie vor allem in Diskussionen nach Vorträgen oder in Fortbildungsseminaren immer wieder zur Sprache kommen. Nicht zuletzt gehören dazu auch je ein Arbeitspapier zur Überprüfung, wo man selbst als Praktikerin oder Praktiker momentan steht und zu Schlüsselkompetenzen für die Arbeit mit rechten Jugendlichen. Im 6.Kapitel schließlich sind drei Texte zur praxisbezogenen Auswertung der aktuellen Sinus-Studie zur Lebenswelt rechter Jugendlicher zusammengefasst.
Diese Studie wurde vom Institut Sinus Sociovision in Heidelberg im Auftrag der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz erstellt. Sie wird im Frühsommer unter dem Titel »Auf der Suche nach Thrill und Geborgenheit. Ergebnisse einer Studie von Sinus Sociovision zu Lebenswelten rechtsradikaler Jugendlicher und neue pädagogische Perspektiven« erscheinen. Die vorliegende Broschüre sowie das Buch entstanden im Rahmen eines Projektes, das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert wurde.
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Mädchen hier... Jungen da...!?
Überlegungen zur geschlechtsbewussten Arbeit in Handlungsfeldern des Kinder- und Jugendschutzes - MDA 15
64 S. DIN-A4, Berlin 2001
Restexemplare Stück EURO 2,-
In der sozial- wie auch schulpädagogischen Arbeit ist die Geschlechterfrage seit mehreren Jahren immer wieder ein Thema. Für den Bereich der Jugendhilfe hat sie der Gesetzgeber in § 9 Nr.3 SGB VIII als handlungsleitendes Prinzip festgeschrieben. Danach sollten Leistungen der Jugendhilfe dergestalt konzipiert werden, die unterschiedlichen Lebenslagen von Mädchen und Jungen zu berücksichtigen, Benachteiligungen abzubauen und die Gleichberechtigung von Mädchen und Jungen zu fördern.
Was die Umsetzung dieser gesetzlichen Vorgabe in der Praxis anbelangt, so ist ein Wandel in den pädagogischen Ansätzen zu registrieren: Anfangs standen die geschlechtshomogenen Angebote in Abgrenzung zu koedukativen Angeboten hoch im Kurs. Zielgruppe waren v.a. die Mädchen. Der Ausbau von Mädchenarbeit sollte dazu beitragen, geschlechtspezifische Benachteiligungen abzubauen und das Selbstbewusstsein der Mädchen zu stärken. Einige Länder legten spezielle Mädchenprogramme auf. Im Zuge der Gewaltprävention kam die Jungenarbeit zunehmend ins Visier. Die Shell-Studie 2000 stellte jedoch u.a. eine Pluralität in der Geschlechterdualität fest, d.h. dass die Differenzierungen innerhalb der Gruppe der Mädchen und der Gruppe der Jungen größer sind, als zwischen Mädchen und Jungen. Im Zuge der Weiterentwicklung der pädagogischen Ansätze kursieren immer mehr Begriffe, die diese Ansätze umschreiben: geschlechtsspezifisch, geschlechtsbezogen, geschlechtshomogen, parteilich, antisexistisch, emanzipatorisch, geschlechtsdifferenziert, geschlechtsbewusst usw.
Auch in den verschiedenen Handlungsfeldern des Kinder- und Jugendschutzes werden in zunehmendem Maß Anforderungen an eine geschlechtsdifferenzierte bzw. geschlechtsbewusste Arbeit mit Mädchen und Jungen diskutiert und in der Praxis entsprechende Ansätze entwickelt und erprobt. Mit der vorliegenden Publikation aus der Reihe Modelle Dokumente Analysen will die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz die Fachdiskussion aufgreifen und Praxiserfahrungen bzw. theoretische Überlegungen hierzu vorstellen. Exemplarisch geschieht dies für die Felder Gewaltprävention, Suchtprävention und sexueller Missbrauch/sexualisierte Gewalt. Darüber hinaus wird die Konzeption einer Fortbildungsreihe für pädagogische Fachkräfte der Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen und erste Ergebnisse des Projektes vorgestellt.
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"Darf ich 'mal den Ausweis sehen?" - Altersgrenzen im Kinder- und Jugendschutz - MDA 14
60 S. DIN-A4, Bonn 2001
Die Publikation steht zum kostenlosen Download bereit:
MDA 14 (Hinweis: Zum Download mit rechter Maustaste "Ziel speichern unter..." wählen.)
"Vor rechten Tönen schützen!" Gegensteuern bei rechtsextremistischen Orientierungen von Jugendlichen - MDA 13
77 S. DIN-A4, Bonn 2001
Restexemplare Stück EURO 2,-
Junge Menschen im Gewand rechtsextremer Symbolik und bestimmt durch entsprechende rassistische und aggressive Vorstellungen, greifen Menschen mit anderer ethnischer Abstammung verbal und tatsächlich körperlich an. Zum Teil mit schlimmen Folgen. Sie nehmen das Demonstrationsrecht für die Propagierung menschenverachtender und den Rechtsstaat verhöhnender Ziele in Anspruch. Das ist der vordergründige Sachverhalt.
Die Gesellschaft sieht in ihrem Auftreten eine deutliche Gefährdung der öffentlichen Ordnung, in ihren Zielen die Gefahr des Wiederauflebens nationalistischer und faschistischer Orientierungen und nicht zuletzt eine existentielle Gefährdung von hier lebenden Migranten, Ausländern und Menschen mit anderer Hautfarbe.
Was hat der Kinder- und Jugendschutz damit zu tun? Befassen wir uns mit diesem Thema nur deshalb, weil es "die Öffentlichkeit" oder "die Politik" so erwarten? Gehört es zur "political correctness", dem öffentlichen Chor eine weitere Stimme hinzuzufügen?
Mit dem Begriff Kinder- und Jugendschutz bezeichnen wir Regelungen und Maßnahmen, mit denen die Integrität , d.h. Unverletzbarkeit und Würde des jungen Menschen geschützt und dessen Integration in die Gesellschaft unterstützt und gesichert werden sollen. Folgt man diesem Grundkonzept, so ist im Kern danach zu fragen, wo und durch wen in dieser Gesellschaft junge Menschen auf den falschen Weg gebracht werden, wie Kinder und Jugendliche vor rechtsextremem Gedankengut geschützt und wo andere junge Menschen vor Übergriffen dieser fehlgeleiteten Köpfe bewahrt werden können.
In der Publikation werden einige ausgewählte Aspekte thematisiert sowie konkrete Praxisprojekte vorgestellt, wohlwissend, dass es nicht um eine oberflächliche Diskussion von Sachverhalten geht, sondern um die engagierte Bearbeitung der wirkungsbezogenen Hintergründe. Zu letzterem muss man bereit sein, wenn man nachhaltige Veränderungen erreichen und nicht nur das übliche "Tagesgeschäft" öffentlicher Aufregung und Beruhigung betreiben will.
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aktualisiert 2010
Die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz (BAJ) hat unter dem Titel »Jugendschutz in Ferienländern« in den letzten Jahren Informationen zum Kinder- und Jugendschutz in Europa gesammelt und die entsprechenden Jugendschutzvorschriften zusammengetragen. Die große Nachfrage von Eltern, Fachkräften, ehrenamtlichen Jugendleitern und Journalisten nach der Broschüre »Jugendschutz in Ferienländern« veranlasste die BAJ die Informationen über Jugendschutzvorschriften im Ausland erneut zu überarbeiten. Unsere aktuelle Erhebung läuft seit 2009. Der Fragebogen orientiert sich an den deutschen Jugendschutzbestimmungen und enthält darüber hinaus zusätzliche Aspekte, zum Beispiel zum Zugang zu Internetcafés.
Die BAJ hat die Botschaften in Berlin gebeten, die in den einzelnen Ländern zuständigen Autoritäten zu kontaktieren oder uns selbst Auskunft zu geben. Zudem haben wir uns in eigener Recherche bemüht Kontakt zu Stellen zu finden, die uns informieren könnten.
Derzeit liegen uns Angaben aus 27 europäischen Ländern vor. Darüber hinaus stehen der BAJ Informationen über Regelungen im Jugendschutz aus 5 außereuropäischen Staaten zur Verfügung.
Da der Begriff »Ferienländer« diesem Spektrum nicht mehr gerecht wird, werden wir die Ergebnisse als »Europäischer Jugendschutzatlas« veröffentlichen.
Die Ergebnisse sind wie bei unseren früheren Recherchen sehr verschieden und beziehen sich auf unterschiedlichen Quellen. Wir können davon ausgehen, dass die Jugendschutzbestimmungen, wie wir sie kennen, auch in anderen Ländern vorhanden sind, auch wenn diese Länder (ausgenommen Österreich und Liechtenstein) kein dezidiertes Gesetz haben. In einigen Fällen werden Jugendschutzbelange auf Provinz-, Kanton-, Bundesländer- oder auch auf kommunaler Ebene geregelt. Aus diesem Grund entbindet Sie die Lektüre unserer Übersicht nicht von der Verpflichtung, sich vor Ort noch einmal über die geltenden aktuellen Regelungen zu informieren. Eine Garantie für die Richtigkeit der in der Übersicht gemachten Angaben können wir nicht übernehmen, weil sich mit dem Zeitpunkt unserer Recherche die Jugendschutzbestimmungen in einzelnen Ländern bereits geändert haben könnten.
Wir sind dennoch davon überzeugt, dass wir mit den einzelnen Übersichten einen interessanten Beitrag im Feld des »europäischen Jugendschutzes« leisten können. Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei der Lektüre und viele nützliche Anregungen!
Die Jugendschutzbestimmungen der einzelnen Länder stehen als PDF-Datei zum kostenlosen Download unter Onlineservice bereit.
"Sicher ins Netz" - Empfehlungen für Internet-Cafés in der Offenen Jugendarbeit - MDA 11
57 S., DIN-A4, Bonn 2000
Die Publikation steht zum kostenlosen Download bereit:
MDA 11 (Hinweis: Zum Download mit rechter Maustaste "Ziel speichern unter..." wählen.)
@ction Jugend und Medien - Eine Gratwanderung zwischen Faszination und Verantwortung - MDA 10
40 S., DIN-A4, Bonn 1999
Die Publikation steht zum kostenlosen Download bereit:
MDA 10 (Hinweis: Zum Download mit rechter Maustaste "Ziel speichern unter..." wählen.)
Suchtprävention im Kinder- und Jugendschutz - Theoretische Grundlagen und Praxisprojekte - MDA 9
106 S., DIN-A4, Bonn 1999
Die Publikation steht zum kostenlosen Download bereit:
MDA 9 (Hinweis: Zum Download mit rechter Maustaste "Ziel speichern unter..." wählen.)
83 S., DIN-A4, Bonn 1999 (vergriffen)
Aktualisierte, erweiterte Neuauflage 2004
erschienen in Reihe "argumente" unter dem Titel "Die Ordnung der Medienkontrolle in Deutschland"
Kinder- und Jugendschutz als gesetzlicher Auftrag - MDA 7
42 S., DIN-A4, Bonn 1998
Die Publikation steht zum kostenlosen Download bereit:
MDA 7 (Hinweis: Zum Download mit rechter Maustaste "Ziel speichern unter..." wählen.)
Hält die Kindersperre, was sie verspricht? Technischer Jugendschutz im analogen und digitalen Fernsehen - MDA 6
28 S., DIN-A4, Bonn 1998
Die Publikation steht zum kostenlosen Download bereit:
MDA 6 (Hinweis: Zum Download mit rechter Maustaste "Ziel speichern unter..." wählen.)
Der Wind weht schärfer. Immer mehr Jugendliche verlieren im Kampf um Ausbildung und Arbeit - MDA 5
81 S., DIN-A4, Bonn 1998
Die Publikation steht zum kostenlosen Download bereit:
MDA 5 (Hinweis: Zum Download mit rechter Maustaste "Ziel speichern unter..." wählen.)
Jugendschutz und Internet. Perspektiven des Jugendmedienschutzes angesichts der Entwicklungen in den neuen Medien - MDA 4
76 S., DIN-A4, Bonn 1997
Die Publikation steht zum kostenlosen Download bereit:
MDA 4 (Hinweis: Zum Download mit rechter Maustaste "Ziel speichern unter..." wählen.)
Medienpädagogik. Beiträge, Stellungnahmen und Praxisberichte - MDA 3
76 S., DIN-A4, Bonn 1997
Die Publikation steht zum kostenlosen Download bereit:
MDA 3 (Hinweis: Zum Download mit rechter Maustaste "Ziel speichern unter..." wählen.)
Alter Wein in neuen Schläuchen? Anmerkungen zur Beschreibung des Kinder- und Jugendschutzes in den Begriffen der neuen Steuerungsmodelle - MDA 2
47 S., DIN-A4, Bonn 1996
Die Publikation steht zum kostenlosen Download bereit:
MDA 2 (Hinweis: Zum Download mit rechter Maustaste "Ziel speichern unter..." wählen.)
51 S., DIN-A4, Bonn 1996
Die Publikation steht zum kostenlosen Download bereit:
