Newsletter

Jugendschutz-Newsletter Nr. 4-2019 vom 20.03.2019

dieser Newsletter beinhaltet Nachrichten und Rechercheergebnisse der letzten Wochen zu den unterschiedlichsten Handlungsfeldern des Kinder- und Jugendschutzes. Die Nachrichten geben nicht unbedingt die Meinung der BAJ wieder. Sie sind Ergebnisse redaktioneller Auswahl, Bearbeitung und Recherche, sie wollen einen Überblick über wichtige Ereignisse und Entwicklungen mit Bedeutung für den Kinder- und Jugendschutz geben.

Drogenarbeit im Internet immer wichtiger

Die Suchtprävention im Internet spielt nach Angaben der Bundesregierung eine zunehmend wichtige Rolle. Die Nutzung digitaler Medien sei im Alltag der Menschen unentbehrlich geworden. Diese Medien böten viele Möglichkeiten, mit Aufklärung und Prävention Bürger frühzeitig zu erreichen, heißt es in der Antwort (19/7973) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (19/7533) der FDP-Fraktion. Insbesondere die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) biete umfangreiche digitale Angebote zur Suchtprävention. Hinzu kämen in eigener Verantwortung digitale Angebote der Länder und Kommunen.
Die Webangebote des Bundes zur Suchtprävention seien grundsätzlich zielgruppenspezifisch ausgerichtet. Neben der Bereitstellung von themenspezifischen, fachlich fundierten und objektiven Informationen beinhalteten die Webangebote individuelle Programme zur Beratung und Verhaltensänderung. Mit interaktiven Angeboten wie Selbst- oder Wissenstests würden Selbstreflexionsprozesse initiiert.
Zu den Webangeboten gehören: www.kinderstarkmachen.de, wwww.rauch-frei.info, www.null-alkohol-voll-power.de oder www.kenn-dein-limit.info.

 

Quelle: hib - heute im bundestag Nr. 225, Berlin, 28. Februar 2019

»Prinzip Löschen statt Sperren funktioniert«

Jahresbericht 2018 der eco Beschwerdestelle

Am Welttag gegen die Internetzensur hat die eco Beschwerdestelle ihren dritten eigenständigen Jahresbericht veröffentlicht. Der Jahresbericht dokumentiert erfolgreich, dass das Prinzip Löschen statt Sperren funktioniert, trotz eines erheblichen Beschwerdeaufkommens: Im Jahr 2018 waren es (ohne Hinweise zu Spam und Inhalten aus dem Usenet) insgesamt 8.671 entsprechende Fälle. Hiervon waren 3.097 Fälle tatsächlich berechtigt, knapp drei Viertel betrafen Missbrauchsdarstellungen von Kindern und Jugendlichen.

Welttag gegen Internetzensur: Uploadfilter bekämpfen nicht die Problemursache
In politischen Debatten und den Medien wird aktuell immer wieder die Frage laut, welche Methoden für einen guten und modernen Jugendmedienschutz erforderlich sind, beziehungsweise wie Kinderpornografie besser bekämpft werden kann. Dabei werden technische Lösungsansätze immer häufiger als Patentrezept verstanden.
»Als Betreiber der eco Beschwerdestelle begegnen wir den Herausforderungen im Umgang mit Hinweisen auf strafbare Inhalte oder Inhalte mit jugendmedienschutzrechtlicher Relevanz. Regelmäßig erhalten wir Hinweise auf Missbrauchsdarstellungen von Minderjährigen, Gewaltdarstellungen sowie rassistische und andere Inhalte mit Strafrechts- oder Jugendschutzrelevanz. Maßnahmen wie Upload-Filter laborieren an den vermeintlichen Symptomen herum und tragen jedoch nichts zur Bekämpfung der Ursachen bei«, so Alexandra Koch-Skiba, Leiterin der eco Beschwerdestelle. 

Insgesamt konnten im vergangenen Jahr 96,33% aller von der eco Beschwerdestelle monierten Inhalte entfernt bzw. anderweitig (z.B. durch die Implementierung von Altersverifikationssystemen) legalisiert werden– weltweit! Das zeigt, dass Selbstregulierung funktioniert – auch international.

Bekämpfung rechtswidriger Inhalte muss gesamtgesellschaftliche Aufgabe sein
Eine effektive Ursachenbekämpfung illegaler Internetinhalte erfordert einen breiten Schulterschluss und muss als gesamtgesellschaftliche Aufgabe begriffen werden. Medienkompetenzvermittlung ist eine große Herausforderung und Aufgabe. Häufig stoßen die Verantwortlichen dabei an ihre Grenzen, gerade auch durch die Schnelllebigkeit der angesagten sozialen Netzwerke und Messengerdienste etc. Die eco Beschwerdestelle steht unter anderem auch für Elternabende und Lehrerfortbildungen zur Verfügung, um für Risiken auch rechtlicher Art zu sensibilisieren und damit die positive Nutzung aller Online-Angebote zu fördern.

Weitere Informationen zur eco Beschwerdestelle:
Der ausführliche Jahresbericht 2018 der eco Beschwerdestelle steht unter go.eco.de/Beschwerdestelle2018 zum Download bereit.
Informationen zum Angebot der eco Beschwerdestelle finden sich unter Beschwerdestelle.eco.de. Verdächtige Internetinhalte jeder Art können hier mit Hilfe eines Beschwerdeantrags direkt online einreicht werden. Die Meldung erfolgt, wenn gewünscht auch anonym.

https://www.eco.de/presse/jahresbericht-2018

 

Quelle: eco – Verband der Internetwirtschaft e.V., Köln, Homepage abgerufen am 13.03.2019

Rechtsextremismus als pädagogische Herausforderung

Die Hemmschwelle, rechtsextremen Aussagen zuzustimmen, ist zurzeit besonders niedrig. Umso wichtiger ist es für pädagogische Fachkräfte und für Mitarbeiter/-innen der sozialen Arbeit sich mit Fragen des Rechtsextremismus auseinanderzusetzen. Die neue Ausgabe von »Vielfalt – Das Bildungsmagazin« befasst sich mit rechtsextremen Familien und setzt damit die Herbstausgabe 2018 mit dem Schwerpunkt »Rechtsextremismus als pädagogische Herausforderung« fort. 
Was tun, wenn Kinder in der Kita schwarzen Puppen die Köpfe abreißen und sich weigern, neben Kindern mit Migrationsgeschichte zu sitzen. Was tun, wenn Sie die Eltern darauf ansprechen und diese ein solches Verhalten für richtig erachten. Schweigen? Reden? Aber wie? 
Lisa Hempel leitet die Fachstelle »Rechtsextremismus und Familie« in Bremen und gibt im Interview viele wertvolle Hinweise aus ihrer Beratungspraxis. Die Journalistin und Buchautorin Andrea Röpke beschreibt in ihrem Artikel »Geboren für die nationale Volksgemeinschaft- Rechtsextreme Eltern und ihr Nachwuchs« völkisch-nationalistische Lebensweisen, Gemeinschaften und Familien, aus denen sich auch Teile der AfD und der Identitären Bewegung rekrutieren. Mit einem Beitrag über Aussteiger/-innen aus der rechtsextremen Szene runden wir den Schwerpunkt ab.  »In eigener Sache« stellen wir Ihnen das Kölner Projekt Arab_EL vor, das den Impuls dafür gibt, dass arabische Eltern bildungspolitisch mitmischen. 
Hier geht es zum Bildungsmagazin: https://integrationsagentur-awo.de/bildungsmagazin2019fruhjahr

 

Quelle: Pressemeldung der Arbeiterwohlfahrt, Bezirksverband Mittelrhein e.V., Köln, 18. März 2019

Risiken von elektrischen Zigaretten nicht unterschätzen!

Vor dem Hintergrund der Einführung neuer nikotinhaltiger E-Produkte in den deutschen Markt warnt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) vor den Risiken des Konsums dieser Produkte, insbesondere für Jugendliche.
Dr. med. Heidrun Thaiss, Leiterin der BZgA, erklärt: »Die Inhalation des Dampfs nikotinhaltiger E-Produkte birgt einerseits das Risiko der Entwicklung einer Abhängigkeit von Nikotin, andererseits belastet Nikotin als Zellgift den Körper nachhaltig und schafft erhebliche gesundheitliche Risiken, vor allem für das Herz-Kreislauf-System. Darüber hinaus steht Nikotin im Verdacht, die Entstehung und das Wachstum von Krebszellen zu fördern. Vom Konsum nikotinhaltiger E-Produkte ist daher unbedingt abzuraten. Diese gehören aufgrund des hohen Abhängigkeitspotenzials von Nikotin vor allem nicht in die Hände von Kindern und Jugendlichen.«
Die süßen Aromen der nikotinhaltigen Liquids der E-Zigaretten in Geschmacksrichtungen wie Mango, Bubble Gum oder Cola können den Eindruck vermitteln, es handle sich dabei um harmlose Lifestyle-Produkte. In Deutschland ist Minderjährigen der Konsum von E-Zigaretten gemäß Jugendschutzgesetz (§10 JuSchG) grundsätzlich verboten. Dennoch zeigen Studienergebnisse der BZgA aus dem Jahr 2016, dass rund 13 Prozent der 12- bis 17-Jährigen in ihrem Leben schon einmal E-Zigaretten ausprobiert haben. Von einem Konsum in den vergangenen 30 Tagen berichten 4,2 Prozent der befragten Jugendlichen.
»Eine von der BZgA initiierte Studie konnte belegen, dass Jugendliche, die E-Zigaretten konsumieren, eher dazu neigen, mit dem Rauchen von Tabakzigaretten zu beginnen. Aktuell liegt die Raucherquote bei Jugendlichen bundesweit auf dem historischen Tiefstand von 7,4 Prozent. Diesen Präventionserfolg gilt es vor dem Hintergrund und den Versuchungen der stets neuen Nikotin-Produkte im Markt nicht zu gefährden«, betont Dr. Thaiss.
Die BZgA informiert Jugendliche unter www.rauch-frei.info und Erwachsene unter www.rauchfrei-info.de über die Risiken des Rauchens und des Konsums von E-Produkten.
Mehr Informationen der BZgA-rauchfrei-Kampagne zum Thema unter:
https://www.rauchfrei-info.de

 

Quelle: Pressemeldung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Köln, 07. März 2019

Handreichung: Schule und religiös begründeter Extremismus

Hintergrundwissen, Handlungsoptionen und Materialien für die pädagogische Praxis im Überblick

Schule u. religiösbed.

In den öffentlichen Debatten sind Salafismus und Islamismus immer wieder auf der Agenda, häufig begleitet von Hysterie und fehlender Differenzierung. Diese Stimmung spiegelt sich auch in den Klassenzimmern wider. Lehrkräfte müssen angesichts des aufgeheizten gesellschaftlichen Klimas zu einem kompetenten Umgang mit dem Thema gelangen. Doch wie können sie beispielsweise erkennen, ob ein Schüler oder eine Schülerin nur provozieren will oder ob tatsächlich mehr dahintersteckt? Wie können sie das Gespräch suchen, ohne ihre Schülerinnen und Schüler zu stigmatisieren? Und wie lassen sich »heiße Themen« wie Salafismus und Islamismus, aber auch Religion und antimuslimischer Rassismus im Unterricht bearbeiten?
Die Handreichung des Infodienst Radikalisierungsprävention möchte Lehrerinnen und Lehrern sowie Schulleitungen Orientierung bieten und damit die Grundlage für eine fachlich fundierte, qualifizierte Auseinandersetzung mit diesen Themen schaffen. Sie gibt erste Antworten auf häufige Fragen und vermittelt einen Überblick über aktuelle Publikationen und Materialien, die für die Schulpraxis relevant sind – ob als Hintergrundlektüre für Lehrkräfte oder zur konkreten Planung einer Unterrichtseinheit.
Zur kostenfreien Bestellung und zum Download im Shop der Bundeszentrale für politische Bildung: 
http://www.bpb.de

 

Quelle: Infodienst Bundeszentrale für politische Bildung, Köln, 19. Februar 2019

Glücksspielen - Suchtrisiko bei jungen Migranten

Neue Arbeitshilfe

Woran erkenne ich problematische oder pathologische Glücksspieler? Warum erhöht Migration das Suchtrisiko? Was sagt der Islam zum Glückspiel? - Die neue Arbeitshilfe »Glücksspielen - Sportwetten, Spielautomaten, Roulette, Online-Glücksspiele - Suchtrisiko bei jungen Migranten« gibt Antworten auf Schlüsselfragen, Praxishilfen zum interkulturellen Umgang mit (pathologischen) Glücksspielern und Hinweise auf Sprachkenntnisse bei Suchtberatungsstellen und Selbsthilfegruppen. 
Damit richtet sich die Broschüre, die mit Unterstützung des AOK Bundesverbandes erstellt wurde, an Fachkräfte der Integrationshilfen, Ehrenamtliche der Suchtselbsthilfe und Angehörige. 
Download der  Arbeitshilfe unter: https://www.dhs.de

 

Quelle: Newsletter der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS), Hamm, 12. März 2019

Mit Film und Hip Hop gegen Extremismus

»Man ist dabei Dich grad‘ gehörig in die Irre zu leiten. Dass Du zu glauben scheinst, der Schlüssel aller Lösungen sei Hass und Gewalt?« Diese Zeilen aus einem Rap über einen jungen Mann sind ein Schlüsselmoment im interaktiven Video der Kampagne »Zivile Helden«. Unter https://www.zivile-helden.de/radikalisierung/ wird die Geschichte einer Radikalisierung erzählt – und es werden zugleich Auswege aus der extremen Situation aufgezeigt. Film, Rap-Song und umsetzbare Empfehlungen sollen jungen Menschen helfen, sich mit dem Thema Radikalisierung auseinanderzusetzen und im Idealfall zu lernen, wie sie extremistischen Meinungen begegnen können. 

Hinter Radikalisierung steht ein Prozess, der aus einer extremen Meinung im schlimmsten Fall Gewalt gegen Menschen werden lässt. Das gilt für die meisten radikalen Richtungen (Linksextremismus, Rechtsradikalität oder Salafismus). Im Musikvideo veranschaulichen die »Zivilen Helden« in einem Gespräch zwischen zwei Freunden die Stufen eines Radikalisierungsprozesses. Doch das Video zeigt zugleich, welche Gegenargumente und Strategien einem Radikalisierenden entgegengehalten werden können – und im Video können Zuschauer direkt eingreifen. Gerade in der Pubertät können junge Menschen besonders von extremen Ideen oder einfachen Erklärungen beeinflusst werden. Das machen sich Extremisten zu Nutze. Sie liefern in ihren radikal gezeichneten Weltbildern die Identifikationsgrundlage für Jugendliche. »Wir wollen Radikalisierung verhindern helfen. Gerade das soziale Umfeld der jungen Radikalen spielt dabei eine entscheidende Rolle. Geschwister, Freunde, Bekannte oder Lehrer können aktiv in den Prozess der Radikalisierung eingreifen und diesen stoppen«, sagt Kriminaloberrat Harald Schmidt, Leiter der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes. 

Das Konzept für »Zivile Helden« wurde unter dem Akronym »PräDiSiKo« (Präventive digitale Sicherheitskommunikation) von Experten aus der Medienethik, Kommunikationswissenschaft, Kriminologie, Rechtswissenschaft und der Ökonomie entwickelt. Es wird in den kommenden Monaten weiter ausgewertet.

 

Quelle: Pressemeldung des Programms Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK), Stuttgart, 12. März 2019

Broschüre zur Europa-Wahl 2019 in Leichter Sprache

Europa

In »Berlin für Europa – ich wähle mit!« wird die Wahl zum Europäischen Parlament am 26. Mai 2019 leicht verständlich und reich bebildert erklärt. Die 44-seitige Broschüre beinhaltet eine praktische Wahlanleitung, liefert Zahlen und Fakten und beantwortet Fragen wie: Welche Wahlunterlagen gibt es? Ist mein Wahllokal barrierefrei? Wie gebe ich meine Stimmen ab? Wo gibt es weitere Informationen? capito Berlin hat die Broschüre im Auftrag der Berliner Landeszentrale für politische Bildung entwickelt, Menschen mit Lernschwierigkeiten haben sie auf Verständlichkeit geprüft. 
Mehr Informationen unter www.capito-berlin.eu. 
Download unter http://www.capito-berlin.eu

 

Quelle: Presseinfo capito Berlin - Büro für barrierefreie Information, Berlin, 21. Februar 2019

Aktionstag 5. Mai 2019: Jetzt mitmachen und Aktionsmittel bestellen!

Aktion Mensch

Der 5. Mai ist der Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. Seit 24 Jahren veranstalten Verbände und Organisationen der Behindertenhilfe und -selbsthilfe in ganz Deutschland hunderte Aktionen und kämpfen für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen. Die Aktion Mensch bündelt die vielfältigen Initiativen und stellt Aktionsmittelpakete für die Engagierten bereit.

Das diesjährige Motto »Mission Inklusion – die Zukunft beginnt mit Dir« ist ein Aufruf, die inklusive Gestaltung unserer Lebenswelt aktiv in die Hand zu nehmen. Denn eine inklusive Zukunft beginnt mit dem Engagement jedes Einzelnen. 
Der Aktionszeitraum ist vom 27. April bis zum 12. Mai 2019.

Aktionsmittelpakete können jetzt kostenlos bestellt werden. Außerdem fördert die Aktion Mensch Aktionen rund um den 5. Mai mit bis zu 5.000 Euro und stellt Materialen für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bereit. 

Weitere Informationen sowie Teilnahmebedingungen unter www.aktion-mensch.de/5mai 

 

Quelle: Pressemeldung Aktion Mensch, Bonn, 07. März 2019

Der Ton wird härter. Hass, Mobbing und Extremismus

Jugendschutz- und Medienkompetenzbericht der Landesmedienanstalten

Der Ton wird härter

Phänomene wie Hass, Mobbing und Extremismus in den Medien haben an Relevanz gewonnen. Die Landesmedienanstalten beobachten hierbei Grenzverschiebungen, die problematisch sind. Die Medienaufsicht bewegt sich in einem permanenten Spannungsfeld zwischen Jugendschutz und Meinungsfreiheit. Beide Rechtsgüter haben Verfassungsrang und müssen in jedem Einzelfall sorgfältig gegeneinander abgewogen werden. Mit dem neuen Jugendschutz- und Medienkompetenzbericht wollen die Landesmedienanstalten den Diskurs bereichern.
Der Bericht bietet eine Übersicht über die aktuellen Fragestellungen zum Thema Hass, Mobbing und Extremismus und stellt Maßnahmen zur Regulierung und Erkenntnisse der Landesmedienanstalten vor. Zusätzlich werden die Präventionsaspekte herausgearbeitet und die Maßnahmen und Initiativen vorgestellt, die die Landesmedienanstalten gemeinsam und in eigener Verantwortung vor Ort leisten, um eine aufgeklärte und kompetente Mediennutzung in jeder Hinsicht und für jeden Menschen zu erreichen.

 

Quelle: Pressemeldung der »medienanstalten - ALM GbR«, Berlin, 22. Februar 2019

Kein Raum für Mißbrauch

Kein Raum für Missbrauch
Die BAJ unterstützt die Kampagne »Kein Raum für Missbrauch« des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs und deren Zielsetzung für ein gesamtgesellschaftliches Bündnis gegen sexualisierte Gewalt.

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