Aktuelles

Pressemitteilungen

2/ 18. Januar 2017

Jugendschutz geht zur Schule!
Kinder- und Jugendschutz als Aufgabe der Schulsozialarbeit

Die Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Schule ist gesetzlich vorgesehen (§ 81 SGB VIII) und in vielen Handlungsfeldern schon gewachsene Praxis. Schulsozialarbeit ist eine besonders geeignete Form dieser Kooperation. Schulsozialarbeiterinnen und -sozialarbeiter sehen sich im Rahmen ihres sozialpädagogischen Handelns immer wieder mit jugendschutzrelevanten Themen/Problemen konfrontiert – dabei sind sowohl Prävention als auch Intervention gefragt.
In der Publikation wird die (erfolgreiche) Kooperation der beiden Akteure Jugendschutz und Jugend- bzw. Schulsozialarbeit in den verschiedenen Handlungsfeldern thematisiert. Ziel der Beiträge ist es, die Kooperation zu befördern, zu vernetzen und die Akteure in Austausch zu bringen.

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1/ 11. Januar 2017

No Hate Speech. Gegen Hass im Internet
Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis – KJug 1/2017

Die Alltagssprache von Jugendlichen ist oftmals ruppig, zynisch und gewollt abwertend, aber Beleidigungen, Hetze und Bedrohungen, die vorrangig (anonym) in Internetforen oder auf Facebook gegen Personen, die aufgrund ihrer Hautfarbe, ihrer (vermeintlichen) Herkunft, ihrer Religion, ihres Geschlechts oder ihrer sexuellen Orientierung, einer bestimmten Gruppe zugeschrieben werden, gehen weit darüber hinaus. Hate Speech ist (digitale) gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit.
Pädagogische Fachkräfte müssen sich immer häufiger mit diesem Phänomen auseinandersetzen. Neben Interventionen in konkreten Situationen, sollten sie auch präventiv reagieren (können). Die Autorinnen und Autoren der Ausgabe 1-2017 von KJug bieten in ihren Beiträgen Informationen und Handlungsempfehlungen, um u.a. Gegenstrategien in der politischen Bildung und der Medienkompetenzförderung zu entwickeln.

Der Ausgabe 1-2017 liegt darüber hinaus das Dossier »Medienpädagogische Elternarbeit in einer mediatisierten Gesellschaft« bei, in dem Angebote der Landesstellen/Landesarbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendschutz dargestellt werden, die sich unmittelbar an Eltern richten, wie beispielsweise ELTERNTALK, aber auch Angebote, die sich an pädagogische Fachkräfte in Jugendarbeit, Erziehungsberatung, Jugendhilfe und Schule richten wie z.B. der Eltern-Medien-Trainer.

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5/ 07. Dezember 2016

»Durchblick. Informationen zum Jugendschutz« zum Thema – Nikotin

Im Rahmen der Mitgliederversammlung der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e.V. wurde eine neue Broschüre zum Thema »Nikotin« vorgestellt. Sie ergänzt den Ordner »Durchblick. Informationen zum Jugendschutz« um zahlreiche Informationen zum Rauchen von Kindern und Jugendlichen, zu Präventionsmaßnahmen und aktuellen gesetzlichen Regelungen.
In der Broschüre, die von Prof. Dr. Anneke Bühler von der Hochschule Kempten erarbeitet wurde, stehen die Aspekte Tabakprävention im Jugendschutz, Nutzung von Shisha und E-Zigaretten, Motive und gesundheitliche Folgen des Rauchens sowie die Frage, »Wer darf was, ab wann rauchen?« im Mittelpunkt.

Der Ordner »Durchblick. Informationen zum Jugendschutz« enthält nunmehr Broschüren zu den Themenfeldern Jugendschutz, Jugendschutzrecht, Jugend und Alkohol, Medien/ Jugendmedienschutz/ Förderung der Medienkompetenz, eine Übersicht der wichtigsten Adressen/ Ansprechpartner und ein Glossar mit ausgewählten Grundbegriffen aus dem Spektrum des Kinder- und Jugendschutzes sowie die neue Broschüre »Nikotin – Rauchen im Jugendalter«.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz bietet mit der Handreichung eine praxisorientierte Einführung zum Thema Jugendschutz. Themenschwerpunkte und Handlungsoptionen werden aufgezeigt, Ziele, Motive und Begründungen eines zeitgemäßen Kinder-und Jugendschutzes dargestellt sowie die Strukturen, Organisationen und Zuständigkeiten erläutert. Neben der Vermittlung von Wissen über den Kinder- und Jugendschutz unterstützen die Inhalte die Praktikerinnen und Praktiker in Jugendarbeit, Schule und Schulsozialarbeit und bieten darüber hinaus Anregungen zur Reflexion.

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4/ 11. Oktober 2016

Minderjährige Flüchtlinge in der Kinder- und Jugendhilfe
Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis KJug – Ausgabe 4/2016

Nach wie vor steht der Umgang mit geflüchteten Kindern und Jugendlichen im Fokus der Kinder- und Jugendhilfe. In der Ausgabe 4-2016 von KJug setzen sich die Autorinnen und Autoren mit folgenden Themen auseinander: Sicherheit von Kindern in Erstaufnahmeeinrichtungen, junge Flüchtlinge in der Kita, Jugendmigrationsdienste, ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sowie Fragen des Kinderschutzes. Die in der Ausgabe 3-2016 begonnene Diskussion um Weiterentwicklungsbedarfe in der Kinder- und Jugendhilfe wird damit fortgesetzt und vertieft.
In den Beiträgen wird das enorme Engagement der Fachkräfte herausgestellt und verdeutlicht, dass die Kinder- und Jugendhilfe weitgehend auf die aktuellen Bedarfe eingestellt ist, wenngleich die gesetzlichen Regelungen nicht immer zufriedenstellend sind.

Der Ausgabe 4-2016 liegt darüber hinaus das Dossier »Geflüchtete Kinder und Jugendliche« bei, in dem komprimiert die Unterbringungs- und Versorgungssituation, die Gesundheitsversorgung, Kinderbetreuungsangebote sowie rechtliche Aspekte dargestellt werden. Eine Zusammenstellung von aktuellen Studien und Projekten, Stellungnahmen und Positionspapieren sowie ausgewählten Materialien und Adressen bietet einen kompakten Überblick zum Thema.

Hinweis: Die Ausgaben 3-2016 und 4-2016 von KJug – Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis sind zusammen zum Preis von 25,- € erhältlich.

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3/ 07. Juli 2016

Lebenssituation und Bedürfnisse von minderjährigen Flüchtlingen
Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis KJug – KJug 3/2016

Für die Betreuung und Versorgung minderjähriger Flüchtlinge ist in Deutschland die Kinder- und Jugendhilfe verantwortlich. Um diesem Auftrag nachkommen zu können, müssen die Jugendhilfekonzepte auch auf die Zielgruppe der jungen Flüchtlinge ausgerichtet sein. Hierzu bedarf es einer Betrachtung der heterogenen Lebenssituationen minderjähriger Flüchtlinge vor und während der Flucht, ihrer Wünsche, ihrer Bedürfnisse, ihrer Ziele, ihrer Perspektiven und ihrer Ressourcen, um vor diesem Hintergrund die Angebote und Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe kritisch reflektieren zu können.

Qualifizierungsnotwendigkeiten zeigen sich in diesem Zusammenhang nicht nur für erfahrene, sondern vor allem auch für die vielen neuen Fachkräfte, die im Zuge der aktuellen Entwicklungen mit minderjährigen Flüchtlingen arbeiten. Diese beziehen sich sowohl auf das rechtliche Wissen des Fachpersonals, als auch auf Verbesserungen im Hinblick auf die Transparenz der Verfahrensabläufe. Die in der Ausgabe 3-2016 von KJug skizzierten Entwicklungen verdeutlichen sowohl Weiterentwicklungsbedarfe, als auch Anforderungen an die Kinder- und Jugendhilfe und fordern von dieser eine offensive Auseinandersetzung mit der Frage nach geeigneten Konzepten und Unterstützungsformen für begleitete und unbegleitete minderjährige Flüchtlinge.

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2/ 8. April 2016

Lückekinder« – Die 10- bis 14-Jährigen zwischen Kindheit und Jugend
Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis – KJug 2-2016

Die Lebensphase der 10- bis 14-Jährigen wird in Forschung und (Fach)Öffentlichkeit als »späte Kindheit«, »Vorpubertät« oder »frühe Adoleszenz« bezeichnet und kennzeichnet unter entwicklungspsychologischen Aspekten eine besondere Situation des Übergangs. Die Mädchen und Jungen sind »nicht mehr Kind« und »noch nicht Jugendliche« – sogenannte »Lückekinder«. Dieser Status schlägt sich in ihren Handlungspraxen und ihrem Orientierungswissen nieder. Sie wechseln zwischen kindlichen, jugendlichen und erwachsenen Handlungsrepertoires.

Welche entwicklungspsychologischen und soziokulturellen Besonderheiten diese Altersgruppe aufweist und wie ihre Lebenswirklichkeit aussieht, wird in den Beiträgen der aktuellen Ausgabe von KJug – Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis dokumentiert.

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1/ 12. Januar 2016

Islamistischer Radikalisierung Jugendlicher vorbeugen Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis – KJug 1-2016

Ähnlich wie Rechtsextremismus stellen Salafismus und Dschihadismus für junge Menschen eine Gefährdung dar. Schule, Jugendhilfe, Justiz und Polizei sehen sich damit vor neuen Herausforderungen. Pädagogische Strategien sind gefragt, um mit jungen Menschen vorbeugend zu arbeiten und um denjenigen zu helfen, die abzugleiten drohen oder Unterstützung beim Ausstieg suchen. Radikalisierungsprozesse sind dabei vielschichtig begründet und motiviert. Jugendliche kommen heutzutage mittels medialer Inszenierung über das Internet und soziale Netzwerke schnell und einfach mit salafistischem bzw. dschihadistischem Gedankengut in Kontakt. Präventionsangebote für radikalisierungsgefährdete oder radikalisierte Jugendliche erfordern eine praxisorientierte Auseinandersetzung mit den Ursachen und Ausdrucksformen islamistischer Radikalisierung und müssen das Ziel haben, aufzuklären und zu sensibilisieren, um Tendenzen wahrzunehmen und junge Menschen vor Radikalisierung zu schützen. Auf diese Aspekte sowie den großen Forschungsbedarf beim Thema Radikalisierung weisen die Autorin und die Autoren der aktuellen Ausgabe von KJug – Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis eindrücklich hin.

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Kein Raum für Mißbrauch

Kein Raum für Missbrauch
Die BAJ unterstützt die Kampagne »Kein Raum für Missbrauch« des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs und deren Zielsetzung für ein gesamtgesellschaftliches Bündnis gegen sexualisierte Gewalt.

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