JuSchG, JMStV, StGB und weitere Bestimmungen
3. neu gestaltete und überarbeitete Auflage mehr dazu
Dossiers
- Dossier »Kinder und Jugendliche auf Reisen«
- Dossier »Computerspiele« Jugendschutz und Alterfreigaben (Neuauflage)
- Dossier »Testkäufe mit Minderjährigen« Kontrolle und Vollzug des Jugendschutzgesetzes
- Dossier »Computerspiele« Jugendschutz und Alterfreigaben
- Dossier »Erziehung heute«
- Dossier »Jugend und Alkohol: Immer jünger, immer härter, immer mehr?!«
Dossier »Kinder und Jugendliche auf Reisen«

Wenn Kinder und Jugendliche auf Reisen gehen, können sich in vielerlei Hinsicht Gefahren für ihr körperliches, geistiges oder seelisches Wohl ergeben. Soweit ein Kind oder ein Jugendlicher die Risiken auf einer Reise noch nicht selbst beherrschen kann, besteht für Eltern wie für Kinder das Bedürfnis nach Aufsicht durch verantwortungsbewusste und Sicherheit ausstrahlende Begleitpersonen.
In dem von der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz herausgegebenen Dossier »Kinder und Jugendliche auf Reisen« werden die zentralen rechtlichen Rahmenbedingungen aufgezeigt. Es werden einige pädagogische Impulse für Eltern und Reiseveranstalter gegeben zur Verankerung dieser Schutzvorgaben in die Vorbereitung und Durchführung der Reise. Darüber hinaus enthält das Dossier eine Übersicht mit Qualitätskriterien, die vom BundesForum Kinder- und Jugendreisen erarbeitet wurden. Der Autor Sebastian Gutknecht ist als Jurist bei der Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz Landesstelle Nordrhein-Westfalen in Köln beschäftigt.
Hier bestellen Kostenloser Bezug auch in höherer Stückzahl bei der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e.V., Mühlendamm 3, 10178 Berlin, material@bag-jugendschutz.de
Dossier »Computerspiele« - Neuauflage
Jugendschutz und Altersfreigaben
Computerspiele üben vor allem auf männliche Jugendliche eine große Faszination aus. Dies gilt insbesondere bei Online(Rollen)-Spielen, die durch Spielzusätze verändert und dynamisiert werden können. Der Jugendschutz steht hier vor spezifischen Herausforderungen, sowohl hinsichtlich einer rechtlichen Regulierung als auch in pädagogischer Sicht. Die Kontrolle des Handels und der Einsatz wirksamer Jugendschutzfilter sind zielführende Maßnahmen, deren rechtliche Verankerung zwar gegeben ist, an deren Umsetzung es jedoch mangelt. Ordnungsrechtliche Maßnahmen müssen aber stets durch pädagogische Maßnahmen zur Entwicklung von Medienkompetenz ergänzt werden. Lehrkräfte und Multiplikator/inn/en in der außerschulischen Arbeit benötigen hierzu Informationen und Unterstützung z.B. in Form von Arbeitshilfen. Parallel dazu müssen Eltern sensibilisiert werden, sich mit den Computerspielen ihrer Kinder zu beschäftigen.
Die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz hat das im Jahr 2009 veröffentlichte Dossier »Computerspiele. Jugendschutz und Altersfreigaben« überarbeitet und aktualisiert. Im Dossier wird der aktuelle Stand der gesetzlichen Regelungen in Bezug auf die Altersfreigaben von (Online) Computerspielen dargestellt. Ausführlich werden die Prüfpraxis der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) sowie die Prüfkriterien in Bezug auf Computerspiele erläutert. Darüber hinaus werden pädagogische Empfehlungen für Eltern zu Kauf und Umgang mit Computerspielen gegeben. Ein Serviceteil mit Literaturhinweisen, einem Glossar und Ansprechpartnern runden die 4-seitige Publikation ab.
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Dossier 1- 2010 »Testkäufe mit Minderjährigen«
Kontrolle und Vollzug des Jugendschutzgesetzes
Testkäufe mit Minderjährigen sind immer wieder in der Diskussion.
Präventive Maßnahmen wie Information und Aufklärung von Eltern als auch von Gewerbetreibenden sind ein zentrales Mittel für einen wirksamen Jugendschutz. Damit die Regelungen des Jugendschutzgesetzes aber wirken, müssen die vorgesehenen gesetzlichen Sanktionen bei eindeutigen Verstößen effektiv greifen. Eine immer wieder diskutierte und auch schon praktizierte Möglichkeit zur Feststellung eines Verstoßes gegen die Altersgrenzen des Jugendschutzgesetzes bei der Abgabe von Alkohol, Tabakwaren oder altersgekennzeichneten Bildträgern an Kinder und Jugendliche zu gelangen, ist der Einsatz von jugendlichen Testkäufern.
In dem aktuellen Dossier werden die rechtlichen und pädagogischen Aspekte sowie die derzeitige Praxis der Testkäufe dargestellt und bewertet. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz (BAJ) hat sich aus rechtlichen und pädagogischen Gründen stets mit großer Zurückhaltung zu den Testkäufen geäußert. Der Einsatz von minderjährigen Testkäufern darf nicht als alltägliche Maßnahme angesehen werden und soll – wenn überhaupt – nur als letztes Mittel angewandt werden. Aus diesem Grund hat die BAJ enge Kriterien für die Durchführung von Testkäufen entwickelt, die von den Ordnungsbehörden vor Ort als Maßstäbe angelegt werden sollten.
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Dossier »Computerspiele«
Jugendschutz und Altersfreigaben
Computerspiele üben vor allem auf männliche Jugendliche eine große Faszination und Anziehungskraft aus. Dies gilt insbesondere bei den sich stark verbreitenden Online(Rollen)-Spielen, die durch Spielzusätze (Patches, Add-ons oder Mods) verändert und dynamisiert werden können. Der Jugendschutz steht hier vor spezifischen Herausforderungen, sowohl hinsichtlich einer rechtlichen Regulierung als auch in pädagogischer Sicht.
Die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz verfolgt einige Entwicklungen in diesem Bereich mit Sorge, denn die vorhandenen Altersfreigaben und die für den üblichen stationären Handel geltenden Verkaufsbeschränkungen greifen zu kurz. Es müssen wirksame Jugendschutzfilter auf Seiten der Anbieter von Computerspielen zum Einsatz kommen. Auch für die im Netz angebotenen Zusatzprodukte sind tragfähige Regulierungen erforderlich.
Mit den Online-Computerspielen, begleitet durch Chats und Foren, gewinnt die Jugendkultur neue Akzente, die durchaus ihre eigene Bedeutung haben. Unverzichtbar ist genaues Hinsehen darauf, was über das Internet heruntergeladen wird und welche möglicherweise gefährdenden Inhalte damit in den Spielalltag von jungen Menschen transportiert werden.
Es darf zudem nicht übersehen werden, dass exzessives Spiel auch zu neuen Formen der Abhängigkeit führen kann. Die Gefahr von Spielsucht ist Ernst zu nehmen und stellt eine spezifische pädagogische, gelegentlich gar therapeutische Herausforderung dar.
Nach den intensiven Bemühungen der letzten Jahre um Verbesserungen des Jugendschutzes bei Computerspielen bedarf es nun erhöhter Aufmerksamkeit im Bereich der Online-Spiele.
Die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz hat in diesem Dossier den derzeitigen Stand der gesetzlichen Regelungen in Bezug auf die Altersfreigaben von (Online)Computerspielen zusammengefasst, darüber hinaus werden pädagogische Empfehlungen für Eltern zum Umgang mit Computerspielen gegeben.
Das Dossier »Computerspiele« ist als Printversion leider vergriffen. Es steht zum kostenlosen Download bereit (Hinweis: Zum Download mit rechter Maustaste "Ziel speichern unter..." wählen.)
Erziehung heute
In der 4-seitigen Publikation der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz (BAJ) werden kurz und knapp Basisinformationen zur Entwicklung der Zahl der Familien mit Kindern und der verschiedenen Familienformen gegeben. Darüber hinaus werden relevante Gesetze benannt, die sich auf den Bereich der Erziehung bzw. Erziehungsverantwortung, die elterliche Sorge und das staatliche Wächteramt beziehen. Projekte aus dem Kinder- und Jugendschutz zur Vermittlung von Medienkompetenz für Eltern geben einen Einblick in einen ausgewählten Jugendschutzbereich. Ergänzend werden relevante Studien aufgelistet, eine Literaturliste sowie eine Liste mit Ansprechpartner/innen bzw. Internetadressen runden die Informationsschrift ab. Die Publikation ist eine Ergänzung zur Ausgabe 3-2008 der Zeitschrift Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis, die zum Thema „Erziehungskompetenz“ im Ernst Reinhardt Verlag erschienen ist.
Hier bestellen Kostenloser Bezug auch in höherer Stückzahl bei der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e.V., Mühlendamm 3, 10178 Berlin, material@bag-jugendschutz.de
Jugend und Alkohol: »Immer jünger, immer härter, immer mehr?!«
Exzessives Alkoholtrinken von Jugendlichen in der Öffentlichkeit ist gegenwärtig ein Dauerthema in den Medien und das nicht ohne Grund, denn in den letzten Jahren ist eine besorgniserregende Zunahme der Anzahl Jugendlicher zu beobachten, die wegen einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert werden. Um die alkoholbedingten Probleme bei heranwachsenden Mädchen und Jungen zu reduzieren, muss Alkoholprävention auf verschiedenen Ebenen ansetzen. Dazu ist es notwendig, den kontrollierend-ordnungsrechtlichen Jugendschutz zu verstärken, um die ordnungswidrige Abgabe von Alkohol an Jugendliche zu verringern und das Verbot von Flatrate-Partys durchzusetzen.
Der erzieherische Jugendschutz will – mit Blick auf die Jugendlichen – durch verhaltenspräventive Angebote insbesondere den Einstieg in den Konsum verzögern, den Pro-Kopf-Verbrauch senken sowie die Reduzierung exzessiven Alkoholkonsums unterstützen und den risikoarmen Konsum fördern.
Als Fachorganisation hat sich die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz mit der Problematik des jugendlichen Alkoholkonsums auseinander gesetzt und in einem kurzen Dossier zum Thema »Jugend und Alkohol« grundlegende Informationen, Zahlen und Statistiken sowie Hinweise auf relevante Studien und interessante Internetseiten zusammengestellt.
Das Dossier »Jugend und Alkohol« ist als Printversion leider vergriffen. Es steht zum kostenlosen Download bereit (Hinweis: Zum Download mit rechter Maustaste "Ziel speichern unter..." wählen.)
