Weitere Publikationen

»Durchblick. Informationen zum Jugendschutz«

Der Kinder- und Jugendschutz in Deutschland ist ein vielfältiges Konstrukt aus rechtlichen Regelungen, erzieherischen Aspekten und strukturellen Maßnahmen. Diese Vielfalt zu durchschauen und zu verstehen ist nicht immer einfach. Fachkräfte aus Jugendhilfe und Schule müssen sich im Rahmen ihrer Tätigkeiten immer wieder damit auseinandersetzen. Sei es, dass die von ihnen betreuten Jugendlichen Alkohol konsumieren oder rauchen, gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen Kindern und Jugendlichen passieren, oder diese für sie ungeeignete Medieninhalte konsumieren. Lehrerinnen und Lehrer, Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter sowie generell Fachkräfte aus der Jugend(sozial)arbeit wenden sich in diesen Fällen an die Landesstellen für Kinder- und Jugendschutz oder die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz.

Dies war einer der Gründe für die Entwicklung der neuen Publikation »Durchblick. Informationen zum Jugendschutz«. Der Ordner enthält sechs Arbeitshefte zu den Themenfeldern Jugendschutz, Jugendschutzrecht, Jugend und Alkohol, Medien/Jugendmedienschutz/ Förderung der Medienkompetenz sowie eine Übersicht der wichtigsten Adressen/Ansprechpartner und ein Glossar mit ausgewählten Grundbegriffen aus dem Spektrum des Kinder- und Jugendschutzes.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz will mit der Handreichung eine praxisorientierte Einführung zum Thema Jugendschutz geben, Themenschwerpunkte und Handlungsoptionen aufzeigen, Ziele, Motive und Begründungen eines zeitgemäßen Kinder- und Jugendschutzes darstellen sowie die Strukturen, Organisationen und Zuständigkeiten erläutern. Zielsetzung dabei ist neben der Vermittlung von Wissen über den Kinder- und Jugendschutz, die Unterstützung der Praxis und die Anregung zur Reflexion.

Unabhängig von konkreten Gefährdungsannahmen ist es ein Hauptanliegen des Jugendschutzes, Kinder und Jugendliche durch Erziehung in ihrer Identität(sentwicklung) zu stärken. Damit sollen die Voraussetzungen geschaffen werden, dass junge Menschen mit ihren eigenen Kompetenzen gesellschaftlichen Prozessen kritisch und mit Distanz begegnen.

»Durchblick. Informationen zum Jugendschutz« ist kostenlos erhältlich (zzgl. Versandpauschale).

Hier bestellenBundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e.V., Mühlendamm 3, 10178 Berlin, material@bag-jugendschutz.de

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»Gewalt im Netz« Sexting, Cybermobbing & Co.

Handy, Smartphone, Tablet & Co. sind allgegenwärtig und werden heutzutage selbstverständlich zur Kommunikation und Unterhaltung – nicht nur von Kindern und Jugendlichen – genutzt. Der »Cyberspace« ist damit fest in die Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen eingebunden und eröffnet eine Vielzahl konstruktiver Möglichkeiten sowohl beim Gebrauch als auch beim Missbrauch. Zu den aktuellen Risiken gehören u.a. Cybermobbing, Cybergrooming, Sexting.
Im vorliegenden Band werden verschiedene Aspekte der »Gewalt im Netz« aus Sicht von Wissenschaft und Praxis in den Blick genommen und unterschiedliche Facetten von Gewalt in oder mittels Onlinemedien dargestellt. Die Autorinnen und Autoren stellen Forschungsergebnisse und Analysen vor, schärfen die Sicht auf spezifische Aspekte und zeigen Präventionsansätze für Schule und Jugendhilfe.

Aus dem Inhalt:

  • Stefan Glaser: Gewalt im Netz: Erkenntnisse und Gegenstrategien aus Jugendschutzsicht
  • Prof. Dr. Nicola Döring: Sexting. Aktueller Forschungsstand und Schlussfolgerungen für die Praxis
  • Urszula Martyniuk/Dr. Silja Matthiesen: Zwischen Spaß und Bedrängnis – Sexuelle Kontakte von Jugendlichen im Internet
  • Franz Hilt: Mobbing 2.0 – Jugendliche und (Cyber)-Mobbing
  • Sebastian Wachs/Verena Kratzer: Mehrfachbetroffenheit im Cyberspace. Wenn Jugendliche online sexuell missbraucht und gemobbt werden
  • Thomas-Gabriel Rüdiger: Der böse Onkel im digitalen Kinderzimmer – Wie Sexualtäter Onlinespiele nutzen
  • Johannes Baldauf: Rechtsextremismus in Sozialen Netzwerken
  • Dinah Huerkamp: (Cyber-)Mobbing – Altbekanntes Phänomen oder juristisches Neuland?
  • Dinah Huerkamp: Wenn der Prinz ein Frosch ist – Rechtliche Aspekte des Cybergroomings
  • Anja Schultze-Krumbholz/Prof. Dr. Herbert Scheithauer: Medienhelden – Ein schulbasiertes Programm zur Reduktion von Cybermobbing
  • Andrea Buskotte/Helge Kraus/Tanja Opitz: Cyber-Mobbing: Medienkompetenz trifft Gewaltprävention
  • Viktoria Jerke: »Verklickt« bringt Sicherheit in den Medienalltag. Medienpaket zum Thema Cybermobbing
  • Julia von Weiler: Sexualisierte Gewalt in digitalen Medien. Projekte von Innocence in Danger e.V.
  • Uli Tondorf: Online Sein. Smart Sein Pädagogische Zugänge zum Thema Sexting
  • Klicksafe: Unterrichtsmaterialien

Blickpunkt Kinder- und Jugendschutz zum Thema »Gewalt im Netz« – Sexting, Cybermobbing & Co., ISBN 978-3-00-049233-4, ist zum Preis von EUR 10,- erhältlich

Hier bestellen Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e.V., Mühlendamm 3, 10178 Berlin, material@bag-jugendschutz.de

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Glücksspiel: Nix für Jugendliche

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e. V. (BAJ) haben ein Faltblatt »Glücksspiel: Nix für Jugendliche« herausgegeben. Kindern und Jugendlichen, die jünger als 18 Jahre sind, ist das Spielen an Geldspielgeräten nicht gestattet. Nicht in Spielhallen. Nicht in der Gastronomie. Doch junge Menschen finden aufgrund der Verfügbarkeit, schneller Spielabfolgen, hoher Gewinnversprechen und interaktiver Elemente die dort aufgestellten Geldspielgeräte verlockend, das Taschengeld aufzubessern. Das Faltblatt enthält einen Aufkleber und informiert schwerpunktmäßig über den Glücksspiel-Paragraphen des Jugendschutzgesetzes (§ 6), fasst aber ebenso Altersgrenzen des Jugendschutzgesetzes bei Tabak, Bier, Wein, Spirituosen, Alkopops und dem Aufenthalt in Gaststätten und Diskotheken zusammen.
Der Flyer »Glücksspiel: Nix für Jugendliche« (Bestellnummer 5FL116) ist kostenfrei beim Publikationsversand der Bundesregierung unter Telefon 0180 5 778090, per Telefax 0180 5 778094, per E-Mail an publikationen@bundesregierung.de oder online unter www.bmfsfj.de (Stichworte Publikationen, Kinder und Jugend) zu bestellen.

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Jugendschutzrecht Kommentar

Neuerscheinung: 3. neu gestaltete und überarbeitete Auflage 2011

Bruno W. Nikles / Sigmar Roll / Dieter Spürck / Murad Erdemir / Sebastian Gutknecht: Jugendschutzrecht. Kommentar zum Jugendschutzgesetz (JuSchG) und zum Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) mit auszugsweiser Kommentierung des Strafgesetzbuchs. Der Kommentar umfasst das Jugendschutzgesetz (JuSchG) und den Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV), die auf aktuellen Rechtsstand gebracht werden. Neben der Kommentierung der strafrechtlichen Bezüge des § 15 JuSchG wurde das Werk um einen neuen Teil zum Strafrecht mit Bezug zum Jugendschutz erweitert.
Deutliche Verstärkung erhielt diesmal auch der medienschutzrechtliche Bereich. Die Neuausrichtung berücksichtigt in besonderem Maße die konkreten Bedürfnisse durch Anwender und Entscheider, zum Beispiel auch im ordnungsbehördlichen Bereich. Die einzelnen Tatbestandsmerkmale sind daher noch deutlicher herausgearbeitet worden, damit der Anwender an ihnen konkrete Handlungsoptionen festmachen kann. Auch in der Neuauflage verwenden die Autoren in bewährter Weise die auch für den Nicht-Juristen verständliche Sprache.

Die Autoren:

  • Prof. Dr. Bruno Nikles, Universität Duisburg-Essen, ehrenamtlicher Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder und Jugendschutz e.V. (BAJ), Berlin
  • Sigmar Roll, Richter am Landessozialgericht Schweinfurt, Mitglied der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM)
  • Dieter Spürck, Mitglied der Juristenkommission der Spitzenorganisation der Deutschen Filmwirtschaft (SPIO/JK)
  • Dr. jur. Murad Erdemir, Universität Göttingen, Justiziar bei der Hessischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (LPR Hessen)
  • Sebastian Gutknecht, Referent bei der Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz (AJS), Landesstelle Nordrhein-Westfalen e.V.

Herausgeber: Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e.V. (BAJ), Berlin

3. Auflage, Neuwied 2011, Luchterhand Verlag
648 Seiten. EUR 59,00.
ISBN 978-3-472-07978-1

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Schulungsfilm »Die Wette - Jugendschutz konsequent umsetzen«

Die WetteDer Schulungsfilm »Jugendschutz konsequent umsetzen« gibt praxisnahe Handlungsempfehlungen für die Abgabe jugendschutzrelevanter Produkte (Alkoholerzeugnisse, Tabakwaren, Filme und elektronische Spiele) und zu den Aufenthaltsbestimmungen des Jugendschutzgesetzes.
Was tue ich, wenn junge Menschen behaupten, bereits 18 Jahre alt zu sein? Wie verhalte ich mich, um das Alter zu kontrollieren? Wie gehe ich damit um, wenn Jugendliche aggressiv werden? – zu diesen und anderen Fragen gibt der Film hilfreiche Antworten – Antworten darauf, was die beste Reaktion ist.
Der Film ist als DVD erhältlich und kann gegen Erstattung der Versandkosten über die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz bezogen werden.

Download der dazugehörigen Broschüre unter: http://www.bmfsfj.de/bmfsfj/generator/RedaktionBMFSFJ/Broschuerenstelle/Pdf-Anlagen/jugendschutz-umsetzen,property=pdf,bereich=bmfsfj,rwb=true.pdf

Hier bestellenEinzelexemplare auch in größerer Stückzahl sind gegen Erstattung der Versandkosten bei der BAJ zu beziehen: Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e.V., Mühlendamm 3, 10178 Berlin, material@bag-jugendschutz.de

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Chatten ohne Risiko? – Sicher kommunizieren in Chat, Messenger und Community

Praktischer Leitfaden für Eltern und Pädagogen (4. Auflage)

Chatten ohne RisikoFür die 4., komplett überarbeitete Auflage hat jugendschutz.net erstmals nicht nur Chats und Instant Messenger, sondern auch die bei Kindern und Jugendlichen immer beliebteren Social Community Plattformen systematisch untersucht, um deren Risiken auszumachen und wichtige Sicherheitsmaßnahmen aufzuzeigen.
Die Ergebnisse der Recherchen werden in dieser Broschüre veröffentlicht. Sie enthält neben einem Chat-Atlas mit konkreten Einschätzungen von über 30 Kommunikationsangeboten auch Hintergrundinfos zu Faszination und Jugendschutzrisiken der Onlinekommunikation, zu Cyberbullying und Datenschutz, eine rechtliche Bewertung von Übergriffen in Kommunikationsangeboten sowie Sicherheitshinweise für Kinder, Jugendliche, Eltern und pädagogische Fachkräfte.

Weitere Informationen sowie Download der Broschüre und Flyer: www.chatten-ohne-risiko.net

 

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Jugendschutz: Wir halten uns daran!

Unter dem Motto »Jugendschutz: Wir halten uns daran!« wurde eine bundesweite Aufklärungskampagne gestartet. Gemeinsam mit der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz sowie den Verbänden des Handels, der Gastronomie und der Tankstellen wurden Informations- und Schulungsmaterialien flächendeckend an rund 50.000 Einzelhandelsunternehmen, Gaststätten, Discotheken und Tankstellen in Form von Plakaten, Faltblättern (deutsch, türkisch) und Aufklebern in deutscher und türkischer Sprache verteilt.

Einzelexemplare, auch in größerer Stückzahl, sind kostenlos bei der BAJ zu beziehen:

Hier bestellen Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e.V., Mühlendamm 3, 10178 Berlin, material@bag-jugendschutz.de

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Für ein gelungenes Fest!

Damit das Fest ein Erfolg wird, investieren die Organisatoren oft viel Mühe und auch Geld. Viele machen dies nicht professionell, sondern aus Spaß an der Freud.
Der Veranstalter eines öffentlichen Festes hat aber zahlreiche gesetzliche Pflichten und eine Menge Verantwortung, dies gilt besonders, wenn Kinder und Jugendliche mitfeiern (z.B. Jugendschutzgesetz §§ 4, 5, 9 und Gaststättengesetz §§ 6, 19, 20 u.a.). Das Faltblatt enthält Empfehlungen sowie eine Checkliste für Veranstalter.

Einzelexemplare, auch in größerer Stückzahl, sind kostenlos bei der BAJ zu beziehen und stehen hier auch zum download bereit:

Hier bestellen Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e.V., Mühlendamm 3, 10178 Berlin, material@bag-jugendschutz.de

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Eltern-Info Jugendschutz

Seit In-Kraft-Treten des Jugendschutzgesetzes am 1. April 2003 haben Eltern die Möglichkeit, eine erziehungsbeauftragte Person zu benennen, die ihre Kinder z.B. beim Kinobesuch, in eine Gaststätte oder Diskothek begleiten kann und damit gleichzeitig den Erziehungsauftrag wahrnimmt. Dadurch ergibt sich für Eltern mehr Entscheidungsspielraum, aber auch mehr Verantwortung!
Das Jugendschutzgesetz will Eltern/ Personensorgeberechtigte bei Ihrer Erziehungsaufgabe unterstützen. Für den Besuch von Kindern und Jugendlichen in Gaststätten, Kinos, Diskotheken hat der Gesetzgeber die bisherigen Zeit- und Altersgrenzen bestätigt, die Ihnen als Hilfe und Orientierung dienen sollen. Für die Gewerbetreibenden sind diese Zeit- und Altersgrenzen verbindlich.
In dem von der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz für Eltern erstellten Faltblatt werden die neuen Regelungen in verständlicher Form vorgestellt und es wird beispielhaft erläutert, in welchen Fällen Eltern einen Erziehungsauftrag erteilen können. So gelten Ausnahmeregelungen für den Kinobesuch ebenso wie für den Besuch von Diskotheken.
Gleichzeitig werden Eltern in dem Faltblatt aber auch auf Ihre Verantwortung hingewiesen, die mit der Übertragung des Erziehungsauftrags verbunden ist. So sollte z.B. die Heimfahrt des Kindes gesichert sein und sichergestellt sein, das die/der Erziehungsbeauftragte während der Begleitung des Kindes nicht unter Einfluss von Alkohol oder anderen Drogen steht.
Auf die Tatsache, dass andere Jugendschutzregelungen weiterhin gelten, wird hingewiesen (Verbot des Konsums von Alkohol und des Rauchens in der Öffentlichkeit bei unter 16-Jährigen).
Das mit finanzieller Unterstützung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend erarbeitete Faltblatt „Eltern-Info Jugendschutz“ ist in allen Jugendämtern erhältlich und steht zum Download bereit:

Hier bestellen Einzelexemplare sind kostenlos bei der BAJ zu beziehen: Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e.V., Mühlendamm 3, 10178 Berlin, material@bag-jugendschutz.de

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Bildung schützt! - argumente 5
Kinder- und Jugendschutz als integraler Bestandteil von Bildungsprozessen in Tageseinrichtungen für Kinder
Berlin 2006. 249 Seiten, DIN-A5
Restexemplare kostenlos

argumente 5Seit Beginn der 1990er Jahre stehen die Lernprozesse in der frühen Kindheit und damit die frühe Bildung im Blickpunkt der Bildungspolitik. Die neueren wissenschaftlichen Erkenntnisse aus Entwicklungspsychologie, Neurowissenschaften, Kindheits- und Bildungsforschung verdeutlichen und untermauern den hohen Stellenwert der frühen Bildung und betonen das Recht des Kindes auf bestmögliche Bildung von Anfang an. Im Zusammenwirken mit weiteren gesellschaftlichen Veränderungen führen sie u.a. zu einer Neubestimmung der Bildungsqualität in Kindertageseinrichtungen.
Die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz ist überzeugt, dass auch der Kinder- und Jugendschutz mit seinen präventiven Bemühungen ausdrücklich und konsequent in den elementaren Bildungsbereich integriert werden muss. Dazu bieten Bildungspläne hervorragende Voraussetzungen und viele kreative Möglichkeiten bis hin zur Nennung konkreter Themen und anschaulicher Beispiele für die praktische Arbeit. Der Ansatz des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes in der Kindertageseinrichtung erfüllt einen Ansatz der frühen Prävention und trägt dazu bei, Kinder für ihr weiteres Leben stark zu machen, um mit beeinträchtigenden und möglicherweise sogar gefährdenden Einflüssen aus ihrer Lebensumwelt umzugehen.
Die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz will mit der vorliegenden Publikation u.a. die aktuelle Diskussion zum Thema Bildung in Kindertageseinrichtungen begleiten und befördern. In einzelnen Beiträgen wird thematisiert, wie in der Bildungsplanung einerseits und in der praktischen Arbeit andererseits besonders der präventive Kinderschutz als eine wichtige Funktion des Erziehungs- und Bildungsauftrages verankert und umgesetzt werden kann. In der Publikation kommen Fachleute aus verschiedenen Bereichen wie der Bildungsplanung, der Kindheitsforschung und des Kinder- und Jugendschutzes zu Wort – darüber hinaus werden praxisorientierte Projekte vorgestellt.

Hier bestellen"argumente 5 " ist zu beziehen bei der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e.V., Mühlendamm 3, 10178 Berlin, Fax 030-400 40 333, E-Mail: material@bag-jugendschutz.de

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argumente 4Teenies im Vollrausch? - argumente 4
Dokumentation der deutsch-österreichischen Fachtagung »Jugend und Alkohol«
88 Seiten, DIN-A5, Berlin 2004
(vergriffen)

Sucht und Abhängigkeit von der Volksdroge Nummer 1, dem Alkohol, stehen seit jeher im Blickfeld jugendschützerischer Bemühungen. Das Thema ist also alt und zugleich immer wieder aktuell, wenn man nur einen Blick auf den Erfindungsreichtum der Getränkeindustrie mit den Alkopop-Getränken wirft. Regulierungsversuche, wie sie in Deutschland durch Anhebung der Besteuerung oder durch warnende Auszeichnungen der Ware derzeit unternommen werden, können vermutlich bestenfalls den Missbrauch eindämmen, den Konsum hoffentlich von den jüngeren Jahrgängen weglenken – doch wohl kaum die Problematik grundlegend verändern. Suchtpräventive Maßnahmen, wie sie u.a. in Schulen und Kindergärten durchgeführt werden, nehmen deshalb einen immer höheren Stellenwert im erzieherischen Kinder- und Jugendschutz ein.

Ein so genannter Policy-Mix aus gesetzlichen Regelungen, erzieherischen Maßnahmen im Rahmen der Verhaltensprävention und strukturellen Maßnahmen (Verhältnisprävention) standen deshalb im Rahmen der österreichisch-deutschen Fachtagung »Jugend und Alkohol« am 1. und 2. März zur Diskussion. Die Vorträge von österreichischen und deutschen Fachleuten, die in einer Tagungsdokumentation zusammengefasst und publiziert wurden, zeigen die Bandbreite der Reflexion und einige Handlungsansätze auf.

Die Tagungsdokumentation wird von der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz als Nr. 4 in der Reihe argumente herausgegeben.

Weitere Informationen bei der
Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e.V.
Mühlendamm 3, 10178 Berlin, Fax 030-400 40 333, E-Mail: material@bag-jugendschutz.de

PDF argumente4.pdf (Hinweis: Zum Download mit rechter Maustaste "Ziel speichern unter..." wählen.)

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Die Ordnung der Medienkontrolle in Deutschland - argumente 3
Das neue System – Die neuen Regelungen
300 Seiten, DIN-A5, Berlin 2003
(vergriffen)

argumente 3Kein Land der Welt verfügt über ein so differenziertes Kontrollsystem im Medienbereich wie die Bundesrepublik Deutschland. Medieninhalte in Fernsehen, Kino, Video, Computer, Internet und Druckschriften werden von unterschiedlichen Institutionen auf eine mögliche Jugendgefährdung hin untersucht und dann entsprechend eingestuft und freigegeben.

In der Publikation »Die Ordnung der Medienkontrolle in Deutschland. Das neue System – Die neuen Regelungen« werden die Änderungen im Jugendmedienschutz auf dem Hintergrund des seit dem 1. April 2003 geltenden Jugendschutzgesetzes und des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags in verschiedenen Beiträgen erläutert. Im zweiten Teil stellen sich die Medienkontrollinstitutionen vor. Der dritte umfassende Teil enthält die aktuellen gesetzlichen Regelungen.

Insgesamt beinhaltet die Publikation eine grundlegende und detaillierte Darstellung des Systems des Jugendmedienschutzes in Deutschland.

Die Aktualisierung (Stand Juni 2010) des Kapitels "Medienkontrollinstitutionen in Deutschland" steht hier zum Download bereit.

PDF aktualisierter Auszug

Die Publikation wird von der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz in der Reihe argumente herausgegeben.

Weitere Informationen bei der bei der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e.V., Mühlendamm 3, 10178 Berlin, Fax 030-400 40 333, E-Mail: material@bag-jugendschutz.de

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Integration durch Partizipation - argumente 2
Interkulturelle Ansätze im Jugendschutz
121 Seiten, DIN-A5, Berlin 2003
(vergriffen)

argumente 2Die gesellschaftliche Realität in Deutschland ist bereits in der Gegenwart und wird erst recht in der Zukunft dadurch gekennzeichnet sein, dass hier Menschen aus unterschiedlichen Kulturen leben, Menschen, die teils schon hier geboren wurden, teils aus unterschiedlichen Gründen hierher gezogen sind.
Dass sich der Jugendschutz mit der Situation von Jugendlichen mit Migrationshintergrund auseinander setzen muss, bezweifelt daher niemand. Diskussionswürdig ist dagegen, unter welchen Prämissen und mit welchen Zielen die Jugendschutzarbeit die Lebenssituation von zugewanderten Kindern und Jugendlichen in den Blick nimmt. Diese Aspekte hat die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz gemeinsam mit der Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen auf einer Fachtagung im Dezember 2002 in Hannover thematisiert. "Integration durch Partizipation", so der Titel der Veranstaltung, meint die Teilhabe an Lebensangeboten der Gesellschaft in Familie, Ausbildung, Beruf und Freizeit. Partizipation steht dabei im Vordergrund. Sie ist die Zielperspektive, Integration ergibt sich dann vielfach von alleine.
Neben der konkreten Lebenssituation von jugendlichen Migrantinnen und Migranten (Richard Münchmeier) werden in der Ausgabe 2 der Reihe argumente, die von der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz gemeinsam mit der Landesstelle Jugend-schutz Niedersachsen herausgegeben wurde, auf 121 Seiten u.a. die Lebenspraxis und Identität von Kindern und Jugendlichen in der multikulturellen Gesellschaft (Elly Geiger) und die Sprachenvielfalt (Ingrid Gogolin) thematisiert.
Anhand der dokumentierten Vorträge und Praxisberichte wird u.a. der Frage nachgegangen, welche Konzepte es für die Arbeit mit jugendlichen Migranten in der Gewaltprävention, der Sexualpädagogik und der Medienarbeit gibt.

Weitere Informationen bei der
Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e.V.
Mühlendamm 3, 10178 Berlin, Fax 030-400 40 333, E-Mail: material@bag-jugendschutz.de

PDF argumente2.pdf (Hinweis: Zum Download mit rechter Maustaste "Ziel speichern unter..." wählen.)

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Werte haben Konjunktur - argumente 1
Ist die Vermittlung von Normen und Werten ein Thema für den Jugendschutz?
87 Seiten, DIN-A5, Berlin 2002
Restexemplare kostenlos

argumente 1Der aktuelle Kinder- und Jugendschutz befindet sich stets im Schnittfeld unterschiedlicher Konfliktlinien: zwischen den Vermarktungs- und Gewinninteressen von Wirtschaft und Gewerbe, den gesetzlichen Grundnormen und der Nichtbeachtung derselben, zwischen dem generell akzeptierten Schutzbedürfnis junger Menschen und dem Verneinen oder Verletzen eines solchen im Einzelfall, dem staatlichen Wächteramt einerseits und dem weitreichenden Elternprivileg andererseits.

Während in den fünfziger und sechziger Jahren die Konflikte um den Jugendschutz im wesentlichen zwischen der gewerblichen Wirtschaft einerseits und der Jugendpolitik nebst den Jugendschutzorganisationen andererseits ausgetragen wurden, scheint in den letzten Jahrzehnten eine zusätzliche Legitimitätsproblematik zwischen den Lebensorientierungen zumindest von Teilen der Bevölkerung einerseits und der grundsätzlichen Schutzidee andererseits aufzubrechen. Die grundlegende Thematik eines Symposions, das die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz im Oktober 2002 durchgeführt hat, war somit die Frage nach der Vermittelbarkeit und der Akzeptanz von Jugendschutz in einer durch Wertewandel und durch vielfältige strukturelle Veränderungen der Lebenskontexte gekennzeichneten Gesellschaft. Als Experten standen Prof. Dr. Helmut Klages, Prof. Dr. Rudolf Tippelt und Dr. Reinhold Eichholz Rede und Antwort. Die Ergebnisse des Symposions werden in der ersten Ausgabe der Reihe "argumente" veröffentlicht.

Eine Quintessenz der Veranstaltung war die Feststellung, dass eine hohe Sensibilität für Veränderungen in der Umwelt des Jugendschutzes letztlich den Jugendschutz anpassungsfähig hält und damit nachhaltiger zur Geltung bringen kann. In den nächsten Jahren wird es verstärkt darauf ankommen, Wert- und Grundorientierungen, formale rechtliche Regelungen, die Gestaltung von Lebensbedingungen und die konkrete Lebensführung durch die Bürgerinnen und Bürger in ein ausgewogenes Verhältnis zu bringen. Dazu ist ein breiter Diskurs notwendig. Die Beiträge in der Publikation "Werte haben Konjunktur!" rüsten argumentativ für diesen Diskurs.

Hier bestellen"argumente 1" ist zu beziehen bei der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e.V., Mühlendamm 3, 10178 Berlin, Fax 030-400 40 333, E-Mail: material@bag-jugendschutz.de

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Grenzen und Brücken

Arbeitsmaterialien zu Prävention und Geschlecht

Mädchen und Jungen durchlaufen die Entwicklung zum Erwachsenen sehr unterschiedlich und haben je eigene Strategien, die damit verbundenen Aufgaben zu bewältigen. Dies ist für alle jugendschützerischen Präventionsansätze wichtig, weil riskante und problematische Verhaltensweisen geschlechtstypisch unterschiedliche psychosoziale Funktionen haben. Suchtprävention muss z.B., wenn sie erfolgreich sein will, auf den Zusammenhang von Geschlecht, Risikoverhalten und Gesundheit eingehen.
In der Broschüre »Grenzen und Brücken« beschreibt Tim Rohrmann die Unterschiede im gesundheitsrelevanten Verhalten von Mädchen und Jungen in der Adoleszenz, verortet Prävention und Pädagogik im Kontext von Gender Mainstreaming und gibt Hinweise für erforderliche institutionelle Rahmenbedingungen, die die Einführung bzw. Etablierung geschlechtsbewusster Sichtweisen und Arbeitsformen in der Praxis unterstützen. Ein Konzept für eine Fortbildungsreihe und Methoden aus der Fortbildungsarbeit mit dem umfassenden Bezug auf das Spektrum von geschlechtsspezifischer bis gegengeschlechtlicher Arbeit runden diese Arbeitsmaterialien ab.
Die 52-seitige Broschüre wurde auf der Grundlage einer dreiteiligen Seminarreihe der Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen erarbeitet und wird von ihr gemeinsam mit der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz herausgegeben. Die Publikation soll u.a. die Diskussion um eine geschlechtsbewusste Fortbildungsarbeit im Jugendschutz und in der Prävention vertiefen.
Die Broschüre »Grenzen und Brücken« ist leider vergriffen.

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Jugendschutzrecht

Neuerscheinung: 2. überarbeitete und ergänzte Auflage 2005

Kommentar zum Jugendschutzrecht (JuSchG) und zum Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) mit Erläuterungen zur Systematik und Praxis des Jugendschutzes von Bruno W. Nikles/ Sigmar Roll/ Dieter Spürck/ Klaus Umbach
Im Oktober 2005 erscheint die zweite Auflage des von der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e.V. (BAJ), Berlin herausgegebenen Kommentars zum Jugendschutzrecht.
Gegenüber der 2003 erschienen ersten Auflage:

  • Ergänzte Einführung
  • Neue Praxishinweise
  • Begriffserläuterungen zum Kinder- und Jugendschutz mit über 120 Stichworten
  • Überarbeitete Kommentierung zum Jugendschutzgesetz (JuSchG)
  • Überarbeitete und erweiterte Kommentierung zum Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV)
  • Ergänzung der Auszüge aus einschlägigen weiteren Gesetzen
  • Verzeichnisse mit Downloadangaben zu weiteren Verordnungen, Regelungen und Verfahren

480 Seiten, kartoniert,
Neuwied, Luchterhand Verlag 2005
ISBN 3-472-06292-4, EUR 34,00

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»Auf der Suche nach Thrill und Geborgenheit«

Lebenswelten rechtsradikaler Jugendlicher und neue pädagogische Perspektiven
Wippermann, Zarcos-Lamolda, Krafeld
Hrsg.: Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz

Unter dem Titel »Auf der Suche nach Thrill und Geborgenheit« hat die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz im Verlag Leske + Budrich ein Buch veröffentlicht, in dem die Ergebnisse einer aktuellen Studie präsentiert werden, die die Lebenswelten von rechtsradikalen Jugendlichen vor dem Hintergrund der so genannten SINUS-Milieus® untersucht. Grundlage der Ergebnisse sind 73 Tiefeninterviews mit Jugendlichen. Ziel der Studie ist die Darstellung der subjektiven Innenperspektive von gewaltbereiten rechtsorientierten Jugendlichen und das Erkennen von strukturellen Zusammenhängen. Die Studie – die von Carsten Wippermann und Astrid Zarcos Lamolda von Sinus Sociovision Heidelberg erstellt wurde – liefert empirisch gesicherte Basisinformationen für pädagogisches Handeln. Ergänzt wird das Buch um den von Franz Josef Krafeld erarbeiteten Ansatz der gerechtigkeitsorientierten Jugendarbeit.
Aus dem Inhalt:
– Rechtsradikale Gewalt seit Beginn der neunziger Jahre
– Lebenslage
– Lebensstil
– Lebensziele
– Motivation zum Rechtssein
– Weltanschauungen und Ideologien
– Gewalt - Manifeste und latente Motive zur Gewalt
– Beobachtung und Kommunikation
– Entwicklungsstadien und Ausstiegsschwierigkeiten
– Zielgruppen für pädagogisches Handeln
- Unpolitische Provokateure
- Politisch-rassistische Ideologen (Faschisten)
- Verunsicherte
- Abgewanderte
– Gruppen und Szenen
– Warum Gerechtigkeitsorientierung als neuer Leitbegriff?
– Grundlagen gerechtigkeitsorientierter Jugendarbeit
– Zentrale Handlungsebenen gerechtigkeitsorientierter Jugendarbeit
– Grenzen gerechtigkeitsorientierter Arbeit

Die Studie entstand im Rahmen des Projektes »Manchmal habe ich einfach Lust, zuzuschlagen!«, das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend finanziell gefördert wurde.

229 S. DIN-A5,
Verlag Leske + Budrich, Opladen 2002, ISBN 3-8100-3576-9

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"Bevor es zu spät ist..." Präventiver Kinder- und Jugendschutz in sozialen Brennpunkten

Hrsg.: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, 135 S. DIN-A5, 2. Aufl. Bonn 1999, leider vergriffen

In der Dokumentation werden die Referate eines Fachforums, das die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz am 2. und 3. November 1999 in Königswinter veranstaltet hat, wiedergegeben. Behandelt und aufgezeigt wurden u.a. folgende Ansätze und Perspektiven zu verschiedenen Themenfeldern des Kinder- und Jugendschutzes: Kriminalitäts- und Suchtprävention und Jugendmedienschutz, die Frage der Prävention durch Sozialraumorientierung sowie sozialökologische Aspekte des strukturellen Kinder- und Jugendschutzes. Die Veranstaltung und die Dokumentation fanden im Rahmen des bundesweiten Projektes E & C (Entwicklung und Chancen junger Menschen in sozialen Brennpunkten) statt, das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend durchgeführt wurde und wird.
Aus dem Inhalt:

  • Christian Lüders
    Prävention und "Kinder stark machen".
    Zauberworte oder fachliche Prinzipien?
  • Detlef Baum
    Der Stadtteil als sozialer Raum - Sozialökologische Aspekte des strukturellen Kinder- und Jugendschutzes
  • Werner Springer
    Prävention durch sozialraumorientierte Jugendhilfe
  • Sabine Behn
    Kiezorientierte Gewalt- und Kriminalitätsprävention in Berlin
  • Adrian Steier-Bertz
    (Er)leben pur - Suchtpräventionsprojekt an Mannheimer Schulen
  • Guido Büttner
    Einsatz von neuen Medien in Jugendzentren - Computer und Internet
  • Silke de Boer/Harald Schwer
    Sozialpolitische Problemlagen und die Funktion sozialpädagogischer Praxis - Jugend im sozialen Brennpunkt

PDF Bevor es zu spät ist.pdf (Hinweis: Zum Download mit rechter Maustaste "Ziel speichern unter..." wählen.)

 
Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e.V. (BAJ), Mühlendamm 3, 10178 Berlin, Tel.: 030-400 40 300, E-Mail: info@bag-jugendschutz.de