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Schlaglicht

Prävention schafft Schutz – pauschale Verbote nicht!

Positionierung der BAJ zur Frage »Social Media ab 16 Jahren?«

Die Diskussionen um ein Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige befeuern seit einigen Monaten die öffentliche, die politische und die Fachdebatte. Die Forderungen reichen von einem »Totalverbot« bis zur Ablehnung jeglicher Verbote. 

Forderungen aus Sicht des Kinder- und Jugendschutzes
Aus Sicht des Kinder- und Jugendschutzes ist die zentrale Frage nicht, ob Kinder und Jugendliche grundsätzlich Zugang zu sozialen Netzwerken haben dürfen, sondern wie dieser Zugang so gestaltet wird, dass Kinder und Jugendliche geschützt werden und bleiben, ihre Entwicklung gefördert wird und sie zu verantwortungsvollem Handeln befähigt werden. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e.V. (BAJ) spricht sich deshalb gegen ein pauschales Nutzungsverbot von Social-Media vor dem 16. Lebensjahr aus. Kinder und Jugendliche nutzen soziale Netzwerke aus vielfältigen Gründen (Kommunikation, Information, Bildung, soziale Unterstützung und Beratung). Ein pauschales Verbot würde den Zugang zu Lern- und Informationsquellen, zu Unterstützungsnetzwerken und zur Entwicklung eigener Medienkompetenz einschränken. Verbote allein greifen deshalb zu kurz. 
Wichtig ist der Fokus auf …
… Prävention durch Medienkompetenzförderung
… Unterstützungsangebote für Eltern
… Verantwortungswahrnehmung von Plattformen bzw. Anbietern
… eine konsequente Durchsetzung bestehender Regelungen
… die Sicherstellung analoger Angebote / der Finanzierung.

Das erweiterte Erziehungsprivileg

Jugendschutzrelevante Medien in der Kinder- und Jugendarbeit rechtssicher einsetzen

Praxisleitfaden

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Referent:in (m/w/d) Kinder- und Jugendschutz

zum 01.07.2026 (unbefristet) gesucht

Arbeitsort: Berlin | Stellenumfang: Vollzeit; Teilzeit ab 35 Std./Woche nach Absprache möglich

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Radikalisierung & Extremismusprävention

KJug 4-2025

Islamistische Radikalisierung junger Menschen: Prävention als zentrale Aufgabe von Schule und Jugendhilfe

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70 Jahre KJug

Fachzeitschrift feiert Jubiläum in Berlin

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Kein Elternprivileg mehr beim Alkoholkonsum

Jugendschutz stärken, Prävention sichern

Stellungnahme der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e.V. – Oktober 2025

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Publikationen

KJug 1-2026 Titelblatt

Kinder- und Jugendschutz im Diskurs – zwischen Kontinuität und Wandel

Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis Ausgabe 1/2026

Im vergangenen Jahr blickte die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e.V. auf das Erscheinen der Fachzeitschrift KJug – Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis im 70. J ...
Titelblatt Flyer Praxisleitfaden

Praxisleitfaden – Das erweiterte Erziehungsprivileg

Jugendschutzrelevante Medien in der Kinder- und Jugendarbeit rechtssicher einsetzen (Flyer)

Das Jugendschutzgesetz (JuSchG) eröffnet Fachkräften im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit über das sogenannte erweiterte Erziehungsprivileg die Möglichkeit, auch jugendschutzrel ...
Titelblatt KJug 4-2025

Radikalisierung & Extremismus-Prävention

Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis Ausgabe 4/2025

Islamismus und Salafismus stellen – wie auch andere extremistische Ideologien – eine Gefährdung für vulnerable junge Menschen dar. Für Schule und Jugendhilfe stellen sich da ...
Titelblatt Dossier Kinder aus suchtbelasteten Familien

Dossier 1/2025 - Kinder aus suchtbelasteten Familien

Kinder aus suchtbelasteten Familien brauchen besondere Unterstützung

In Deutschland wächst schätzungsweise jedes fünfte Kind in einer Familie auf, in der eine elterliche Suchterkrankungen vorherrscht. COAs (Children of Addicts) erleben oft eine versteckt ...

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