Publikationen

70 Jahre BAJ. 1951-2021 – Jubiläumsausgabe

PublikationAus dem Inhalt:
Nach 70 Jahren – Plädoyer für einen modernen Kinder- und Jugendschutz. Wie lösen wir die anstehenden Probleme? – Klaus Hinze
Jugendschutz im Gespräch ... mit der Bundesjugendministerin Christine Lambrecht
10 Jahre Aktion Jugendschutz – Dr. Walter Becker
Jugendschutz heute – Prof. Dr. Franz Fippinger
Zur Geschichte des institutionalisierten Jugendschutzes – Prof. Dr. Franz Fippinger
Die »Aktion Jugendschutz« wird fünfzig: Zur Institutionalisierung des gesellschaftlichen Diskurses über Jugendgefährdungen – Prof. Dr. Bruno W. Nikles


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Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e.V., Mühlendamm 3, 10178 Berlin, material@bag-jugendschutz.de

Kinder- und Jugendschutz JETZT! Haben die Parteien Jugendschutz im Programm?– KJug 4/2021

PublikationAm 26. September fand die 20. Bundestagswahl statt. Viele Institutionen aus dem breiten Spektrum der Kinder- und Jugendhilfe haben in diesem Zusammenhang Fragen an die (im Bundestag vertretenen) Parteien gerichtet. Auch die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e. V. (BAJ) hat sog. Wahlprüfsteine erarbeitet, um damit den Kinder- und Jugendschutz in das Zentrum der Aufmerksamkeit der Parteien rücken.
Im Fokus des Interesses der BAJ standen dabei der § 14 Erzieherischer Kinder- und Jugendschutz aus dem Achten Buch Sozialgesetzbuch (SGB VIII), Fragen zur Medienbildung in Kindheit und Jugend, die Partizipation von Kindern und Jugendlichen, die neu gegründete Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz, die Alkoholprävention, auch mit Blick auf ein Alkoholwerbeverbot sowie die Problematik des Mobbings und Cybermobbings unter Kindern und Jugendlichen. Bei den Wahlprüfsteinen handelt es sich um eine Auswahl jugendschutzrelevanter Themen. Fragen zum Beispiel zur Extremismusprävention, zum Drogenmissbrauch und zur sexualisierten Gewalt an Kindern und Jugendlichen gehören selbstverständlich seit vielen Jahren zu den zentralen Handlungsfeldern des Kinder- und Jugendschutzes, konnten in den aktuellen Wahlprüfsteinen aber keine Berücksichtigung finden.
In der aktuellen Ausgabe von KJug – Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis finden sich die Antworten der Parteien zu den acht Fragen. Die BAJ wird diese sowohl bei den anstehenden Koalitionsverhandlungen als auch im Laufe der Legislaturperiode immer wieder im Blick behalten und prüfen, wie der Kinder- und Jugendschutz im Koalitionsvertrag aufgenommen und umgesetzt wird.
Neben den Wahlprüfsteinen bietet die vorliegende Ausgabe von KJug wie gewohnt auch Fachbeiträge und Artikel in den verschiedenen Rubriken, die durch Hinweise auf interessante und relevante Veröffentlichungen und aktuelle Meldungen ergänzt werden.

Außerdem:

  • Dr. Thea Rau, Sophia Mayer, Prof. Dr. Ferdinand Keller (Fachbeitrag): Wenn ich hier nicht mitbestimmen darf, dann gehe ich wieder! Eine Längsschnittanalyse zu Partizipation, Zufriedenheit und Motivation im Zusammenhang mit Abbrüchen in Einrichtungen der Jugendhilfe
  • Markus Carbon, Dr. Michael Dreier, Dr. Klaus Wölfling (Fachbeitrag): Digitale Medienerziehung in Kindertagesstätten. Präventive Praxis aus und für die Kita KiTa – MeMo (KiTa – Medien und Möglichkeiten)
  • Aus der Hochschule: Verbreitung von Verschwörungstheorien in Krisenzeiten. Die Kommunikationstechniken populärer Meinungsführer während der COVID-19-Pandemie und ihre Wahrnehmung durch Rezipierende
  • Sigmar Roll (Recht): Übermut tut selten gut – dennoch können junge Menschen einen Anspruch gegen die gesetzliche Unfallversicherung haben

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E-Sport – ein Thema für Jugendarbeit und Jugendschutz – KJug 3/2021

PublikationE-Sport ist in den vergangenen Jahren in Deutschland immer populärer geworden. Profi-Teams oder Einzelspieler und -spielerinnen treten in Turnieren gegeneinander an und spielen dabei um hohe Preisgelder. Übertragungen von solchen Events sind Zuschauermagneten – und immer mehr jugendliche Fans schauen zu und treten in Wettbewerben gegeneinander an.
Und hier kommen die Jugendarbeit und der Kinder- und Jugendschutz ins Spiel: sowohl jugendschutzrechtliche Aspekte, als auch pädagogische Maßnahmen müssen in den Blick genommen werden. Exzessives Spielen, nicht altersangemessene Spiele oder fehlende Altersfreigaben bei den Computerspielen, aber auch das Alter der Spielerinnen und Spieler sowie der Zuschauenden sind Aspekte, die berücksichtigt werden müssen. Der erzieherische Kinder- und Jugendschutz betont in diesem Zusammenhang die Förderung der individuellen Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen als präventive Maßnahme.
Die Autorinnen und Autoren der aktuellen Ausgabe von KJug – Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis machen deutlich, dass E-Sport auf jeden Fall ein Thema für die Jugendarbeit und den Jugendschutz und damit mehr als nur »Spielen« ist.

Aus dem Inhalt:

  • Prof. Dr. Eik-Henning Tappe, Markus Gennat: Gamingkultur und Identität
  • Daniel Maurer, Steffi Rehfeld, Dr. Florian Kiefer: E-Sport und Gemeinschaft. Der Versuch einer wissenssoziologischen Fundierung und Handlungsempfehlungen für pädagogische Einrichtungen
  • Lidia Grashof, Daniel Heinz: Wozu braucht man eSport in der pädagogischen Arbeit? Die Rolle von eSport während der Corona-Krise und die Notwendigkeit von medienpädagogischen Projekten in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen
  • Dr. Benjamin Strobel: Erzieherischer Jugendschutz im E-Sport – Potenziale und Handlungsfelder im Breitensport
  • Jessica Euler, Tobias Falke: Raus aus dem Keller, rein in die Arena - eSports als präventives Angebot in der Jugendarbeit
  • Im Fokus: Die Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz
  • Sara Nasri: Aus der Hochschule: Kinderrechte unter Druck? Auswirkungen der Corona-Krise auf Kinderrechte und Maßnahmen, um deren Realisierung in künftigen Krisen zu gewährleisten
  • Roll, Sigmar: Recht: Werbung kann auch vorliegen, wenn nicht Werbung draufsteht – und bei Glücksspiel ist es ebenso!
  • Standpunkte: Anmerkungen zum Zweiten Gesetz zur Änderung des Jugendschutzgesetzes Download Beitrag
  • Aktuelle Studie: Kinderreport Deutschland 2021. Mediensucht – Cornelia Jonas, Uwe Kamp, Torsten Krause

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Dossier 1/2021 »Medienpädagogische Elternarbeit« Angebote der Landes(arbeits)stellen für Kinder- und Jugendschutz

Publikation(Elterliche) Medienerziehung basiert auf Informationen und Hilfestellungen zum Umgang mit den medialen Lebenswelten, in denen Kinder und Jugendliche heute aufwachsen. Die Landes(arbeits)stellen für Kinder- und Jugendschutz widmen sich seit vielen Jahren neben dem gesetzlichen Jugendmedienschutz auch dem erzieherischen Jugendmedienschutz u.a. in Form von Projekten zur Förderung der Medienkompetenz.
Im aktualisierten Dossier werden Angebote vorgestellt, die sich unmittelbar an Eltern richten, wie beispielsweise ELTERNTALK, aber auch Angebote, die sich an pädagogische Fachkräfte in Jugendarbeit, Erziehungsberatung, Jugendhilfe und Schule richten wie der Eltern-Medien-Trainer. Darüber hinaus enthält das Dossier Hinweise auf weitere Projekte, relevante Publikationen und Studien.

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Informationskompetenz vs. Desinformation und Fake-News – KJug 2/2021

PublikationJunge Erwachsene halten sich heute vor allem online auf dem Laufenden, wobei soziale Medien eine immer wichtigere Rolle als Nachrichtenquelle spielen. Hierbei müssen sie zwischen seriös recherchierten Texten und »Geraune« z.B. in Social-Media-Diensten unterscheiden (lernen), um sich in der Informationsflut zurecht zu finden. Insbesondere die beunruhigende Verbreitung von »Fake News« und Verschwörungstheorien macht deutlich, dass sich ein kompetenter Umgang mit Informationsmedien nicht von selbst entwickelt, sondern gezielt vermittelt werden muss. Dies ist Aufgabe von Schule und Jugendarbeit, aber auch Journalistinnen und Journalisten widmen sich der Vermittlung von Nachrichten- und Informationskompetenz. Die Autorinnen und Autoren aus Wissenschaft und Praxis sowie dem Journalismus zeigen anhand des Nutzungsverhaltens von Jugendlichen und konkreter Praxisbeispiele die Notwendigkeit und die Möglichkeiten von Angeboten zur Förderung der Nachrichten- und Informationskompetenz auf.

Aus dem Inhalt:

  • Leonie Wunderlich, Dr. Sascha Hölig: Alles online, alle aktiv, alles Journalismus!? Wie Jugendliche und junge Erwachsene im digitalen Zeitalter Nachrichten nutzen
  • Inez Bauer: Die Vermittlung von Nachrichtenkompetenz in der Schule. Ergebnisse einer Lehrkräftebefragung des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag der Stiftervereinigung der Presse
  • Jörg Sadrozinski: JMS – Journalismus macht Schule. Nachrichtenkompetenz lehren, Medienkompetenz lernen
  • FSM e.V.: Meinungsbildung zwischen Fakt und Fake. Vom Umgang mit Desinformation im digitalen Raum
  • Simone Rafael, Cornelia Heyken (Interview): Gegen Fake News und Hate Speech
  • Thomas Krüger: Die Gestaltung politischer Bildung in der digitalen Welt
  • Klaus Hinze (Im Fokus): Den Jugendschutz neu aufstellen – das neue Jugendschutzgesetz und seine Folgen
  • Torsten Krause (Fachbeitrag): Kinder und ihre Rechte im digitalen Raum schützen
  • Patrik Sappelt (Aus der Hochschule): Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Gast- oder Pflegefamilien. Wie kann diese Form der Jugendhilfe positiv gestaltet werden? Literaturliste
  • Roll, Sigmar (Recht): Nicht jede Differenz mit dem Jugendamt muss das Kindeswohl gefährden
  • Positionspapier der Landesstellen Jugendschutz: (Cyber-)Mobbing unter Kindern und Jugendlichen – Alarm ohne Folgen?!

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Freiwilliges (digitales) Engagement Jugendlicher – KJug 1/2021

PublikationMehr als 30 Millionen Menschen engagieren sich ehrenamtlich. Ehrenamtliches Engagement ist eine der tragenden Stützen des Wohlfahrtssystems und der Zivilgesellschaft. Wie wertvoll ehrenamtliche Arbeit ist, wird meist erst dann deutlich, wenn es – wie aktuell – zu Einschränkungen kommt. Um verstärkt auch Jugendliche einzubinden, wurden der Bundesfreiwilligendienst und das Freiwillige Soziale oder Ökologische Jahr entwickelt. Das Spektrum des Engagements reicht von Politik und politischer Interessenvertretung, über Umwelt-, Natur-, Tierschutz bis zu Unfall- oder Rettungsdiensten, in der Freiwilligen Feuerwehr und im kulturellen, kirchlichen oder religiösen Bereich. Neben dem klassischen Engagement findet sich aber immer häufiger auch digitales Engagement.
Im Dritten Engagementbericht der Bundesregierung steht das digitale Engagement Jugendlicher im Mittelpunkt. In den Beiträgen werden die Vielfalt und die Möglichkeiten des Jugend-Engagements exemplarisch aufgezeigt und deutlich gemacht, dass die vorhandenen Rahmenbedingungen und damit verbundenen digitalen Kompetenzen noch »ausbaufähig« sind.

Aus dem Inhalt:

  • Emmer, Martin: Stärkung des Jungen Engagements im digitalen Zeitalter.
  • Scholl, Michael: Handlungsbedarf in der digitalen Jugendarbeit
  • Interview: Freiwilligendienst im Jugendschutz
  • Schlicht, Julia: Freiwilligendienste als besondere Bildungs- und Orientierungsräume für junge Menschen
  • Tondorf, Uli: MeKo-Tandems – ein Medien-Projekt für die stationäre Jugendhilfe
  • Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e.V.: Im Fokus: Technischer Jugendmedienschutz ist Prävention
  • Iberl, Benedikt; Lutz, Paulina; Schreier, Sarah: Vom Bolzplatz in die digitale Welt: Videospiele, In-Game-Käufe und Risiken für Minderjährige
  • Graffé, Helena: Von Bitches und Queens
  • Roll, Sigmar (Recht): Wer zu spät prüfen lässt, der riskiert Maßnahmen der Aufsicht.
  • UNICEF Deutschland: Kinderrechte in Kommunen – Stand und Perspektiven

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»Durchblick Illegale Drogen«

Publikation

Neben den legalen Substanzen Alkohol und Tabak, die in der Bevölkerung weit verbreitet und größtenteils gesellschaftlich akzeptiert (wenngleich gesundheitsschädigend) sind, gibt es nach wie vor eine Vielzahl illegaler Substanzen, deren Konsum und Beschaffung mit einer Reihe negativer gesundheitlicher, sozialer und gesetzlicher Folgen verbunden ist. Auch unter Jugendlichen ist der Konsum illegaler Substanzen verbreitet. Substanzkonsum und sich daraus entwickelnde substanzbezogene Störungen haben im Kindes- und Jugendalter vielfältige Ursachen. Der Lebensabschnitt der Adoleszenz ist wie kein anderer mit Experimentierfreude und Risikobereitschaft verbunden.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz hat in der neuen Broschüre »Durchblick – Informationen zum Jugendschutz: Illegale Drogen« den Konsum illegaler Drogen im Jugendalter in den Blick genommen. Neben Zahlen und Fakten sowie den rechtlichen Rahmenbedingungen werden die Folgen des Konsums illegaler Drogen dargestellt. Präventionskonzepte und die Wirksamkeit von Suchtprävention nehmen einen großen Raum in der Broschüre ein. Ein Fazit ist, im Bereich illegaler Substanzen verstärkt in präventive Aktivitäten zu investieren, um Jugendliche aufzuklären und einem »Ausprobieren« illegaler Substanzen vorzubeugen und damit der Entstehung einer Substanzproblematik entgegenzuwirken.

Die Broschüre ergänzt den Ordner »Durchblick. Informationen zum Jugendschutz«, der Informationen zu den Themenfeldern Jugendschutz, Jugendschutzrecht, Veranstaltungen, Alkohol, Medien, Nikotin, sexualisierte Gewalt, Jugendgewalt sowie eine Übersicht der wichtigsten Adressen/Ansprechpartner enthält. Zielgruppe der Handreichung sind Praktikerinnen und Praktiker der Kinder- und Jugendhilfe und Jugendarbeit sowie Schule und Schulsozialarbeit, die damit einen umfassenden Überblick über die aktuellen und grundsätzlichen Themen des Kinder- und Jugendschutzes erhalten.

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Zeitgemäßer Jugendmedienschutz. Allein wird's keiner machen. Es geht nur übers Team. – KJug 4/2020

PublikationDas geltende Jugendmedienschutzrecht stammt aus der Zeit vor Facebook, Twitter und Instagram. Es adressiert neben Kino, DVD und Fernsehen die neuen Medien nur am Rand. Dabei hat die Digitalisierung längst so gut wie alle Lebensbereiche durchdrungen und die Medienwelt grundlegend geändert. Es ist also höchste Zeit, das gesetzliche Regelungswerk zum Jugendmedienschutz zu transformieren.
Ein Entwurf des Zweiten Gesetzes zur Änderung des Jugendschutzgesetzes wird seit einigen Monaten diskutiert. Zielsetzung der Novellierung des Jugendschutzgesetzes ist es regulatorische Antworten für einen Kinder- und Jugendmedienschutz im 21. Jahrhundert zu geben. Doch bei der konkreten Ausgestaltung des JuSchG scheiden sich die Geister. Welche Änderungen sinnvoll, notwendig, entbehrlich, oder sogar nicht rechtskonform sind, stellen die Autorinnen und Autoren – Vertreterinnen und Vertreter der einschlägigen Institutionen der Medienaufsicht, der Selbstkontrolle und der Medienpädagogik – in der aktuellen Ausgabe von KJug dar. Den Statements vorangestellt ist ein Überblick über die geplanten Änderungen, ihre Reibungspunkte und ihre mögliche Rolle für eine tatsächliche, nachhaltige Modernisierung des komplexen Rechtsbereichs.

Aus dem Inhalt:

  • Dr. Stephan Dreyer: Nichts für schwache Nerven?! Wie Bund und Länder den Jugendmedienschutz modernisieren wollen
  • Thomas Salzmann, Dr. Niels Brüggen: Die ZUKUNFTSWERKSTATT der BPjM – Kinder- und Jugendmedienschutz vom Kind aus gedacht
  • Statements: Was kann, soll und muss das (neue) Jugendschutzgesetz leisten?
  • Dr. Wolfgang Kreißig: Gefragt sind kohärente Lösungen für einen zielgerichteten Kinder- und Jugendmedienschutz in Deutschland
  • Stefan Linz: Ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung
  • Lorenzo Von Petersdorff: Neues JuSchG führt nicht zum Ziel
  • Claudia Mikat: Halt auf halber Stecke: Der Entwurf für ein neues Jugendschutzgesetz wird der Medienkonvergenz nicht gerecht
  • Martin Drechsler: Gemeinsame Regulierung und geteilte Verantwortung
  • Thomas Krüger: Die aktuelle Jugendschutzreform aus kinderrechtlicher Perspektive
  • Dr. Friederike von Gross: Kreatives, kritisches und sicheres Medienhandeln von Kindern und Jugendlichen ermöglichen
  • Elena Frense (Fachbeitrag): Anforderungen an einen zeitgemäßen Jugendmedienschutz aus Perspektive von Kindern und Jugendlichen
  • Sarah Spannruft, Tobias Titt (Aus der Hochschule): Frühkindliche Bildung und digitale Medien. Die Wirksamkeit (fach-)politischer Programme und eine Bestandsaufnahme in Kindertagesstätten in Nordrhein-Westfalen
  • Sigmar Roll (Recht): Wenn schon der Start ins Leben problematisch ist. Inobhutnahme eines Neugeborenen
  • Kristina Winter, Mirja Kuhlencord, Dr. Irene Moor (Aktuelle Studie): HBSC-Studie: Kinder und Jugendliche »im Rausch«?

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Dossier »Gaming Disorder und exzessive Mediennutzung«. Prävention und Beratung als Aufgabe der Kinder- und Jugendhilfe

Publikation

Die Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen hat in den letzten Jahren kontinuierlich zugenommen – nicht zuletzt durch das stets steigende Angebot. Über die Frage des Zuviels diskutieren Eltern und Erziehungsberechtigte ebenso, wie Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe und der Suchthilfe.
In dem neuen Dossier »Gaming Disorder und exzessive Mediennutzung« informiert die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz über die zukünftige Diagnose »Gaming Disorder« im ICD 11, der internationalen statistischen Klassifikation der WHO, und die Erweiterung auf »Internetbezogene Störungen«. In einem zweiten Schritt werden Aufgaben für die Kinder- und Jugendhilfe und den erzieherischen Kinder- und Jugendschutz abgeleitet.
Das von Klaus Hinze, einem ausgewiesenen Experten auf dem Gebiet verfasste Dossier, liegt in einer vollständig überarbeiteten und aktualisierten Form vor. Mit dem Dossier will die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz Fachkräfte in der Kinder- und Jugendhilfe, Lehrkräfte und Eltern informieren. Es bietet einen guten Einstieg in die Thematik, ohne zu dramatisieren oder zu verharmlosen.
Der Vorstand der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e.V. (BAJ) fordert in diesem Zusammenhang, die Vermittlung von Medienkompetenz als wichtigen Präventionsfaktor stärker zu fördern, die Stigmatisierung junger Menschen wegen exzessiver Mediennutzung zu verhindern und die Forschung zu »Internetbezogenen Störungen«, ihren Auslösern und Ursachen, der Prävention wie der Behandlung zu intensivieren.

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»Kinderrechte im Jugendschutz« – KJug 3/2020

PublikationDeutschland hat die UN-Kinderrechtskonvention 1992, zwei Jahre nach in Kraft treten, ratifiziert. Die UN-Kinderrechtskonvention gilt als Maßstab für die Aufnahme der Kinderrechte ins Grundgesetz. Im aktuellen Koalitionsvertrag ist die Verankerung der Kinderrechte ins Grundgesetz ein klar formuliertes Vorhaben. In »Corona-Zeiten«, in denen Kindertagestätten, Schulen und außerschulische Angebote teilweise komplett zum Erliegen gekommen sind, stehen die Rechte von Kindern besonders im Fokus.

Im Kinder- und Jugendschutz stehen Kinderrechte immer an erster Stelle: Sei es mit Blick auf die Mediennutzung, Suchtgefährdungen oder sexualisierte Gewalt gegen Kinder und Jugendliche. Die Autorinnen und Autoren der Ausgabe 3-2020 von KJug – Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis diskutieren einzelne Artikel der UN-Kinderrechtskonvention vor diesem Hintergrund. Denn, der Kinder- und Jugendschutz denkt die Rechte von Kindern und Jugendlichen immer im Zusammenhang und gleichberechtigt mit dem Schutz vor Gefährdungen.

Aus dem Inhalt:

  • Prof. Dr. Sabine Andresen/Johanna Wilmes: Voraussetzungen für Kinder- und Jugendschutz schaffen. Rechte von Kindern und Jugendlichen anerkennen und etablieren
  • Britta Schülke/Jelena Wachowski: Kinder haben Rechte – auch in Zeiten der Pandemie
  • Prof. Dr. Daniel Hajok: Teilhabe, Schutz und Förderung auch in der digitalen Welt. Artikel 17 der UN-Kinderrechtskonvention als Ausgangspunkt
  • Sabrina Kolodziej/ Dr. Margareta Müller: Kinderrechte und Prävention von (sexualisierter) Gewalt
  • Boris Brokmeier: Im Fokus: Politische Bildung ist Jugendschutz
  • Andrea Urban (Fachbeitrag): consumo ergo sum – ich konsumiere, also bin ich
  • Kerstin Fricke (Aus der Hochschule): Eltern von Kindern und Jugendlichen mit Autismus-Spektrum-Störung
  • Sigmar Roll (Recht): Risikovermeidung oder -minimierung? Haftungsfragen bei erlebnispädagogischen Angeboten
  • Prof. Dr. Heinz-Jürgen Voß/Prof. Dr. Barbara Drinck/Dr. Sabine Wienholz/Maria Urban/Lena Lache (Aktuelle Studie): SeBiLe – Sexuelle Bildung für das Lehramt

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»Jugendschutz bedeutet für mich…«. Was junge Menschen bewegt. – KJug 2/2020

Publikation

Was verstehen junge Menschen unter Kinder- und Jugendschutz? Was finden sie gut oder unzeitgemäß am ordnungsrechtlichen Jugendschutz und wo sehen sie Probleme für Kinder und Jugendliche? Diesen Fragen gehen junge Medienmacherinnen und Medienmacher, die im Verein fjp>media in Sachsen-Anhalt oder in der Jugendpresse aktiv sind, sowie Jugendliche, die sich ehrenamtlich in der Evangelischen Jugend Kassel engagieren, nach. In Beiträgen und Interviews mit erfahrenen Jugendschützern werden Einblicke in die Sichtweisen junger Menschen gegeben.

Aus dem Inhalt

  • Wiebke Stedler im Gespräch mit Prof. em. Dr. Bruno W. Nikles: »Medienkompetenz muss ein zentraler Grundstein der heutigen Bildung werden.«
  • Inka Krill: Kinderfotos im Netz – Zwischen Stolz und Privatsphäre
  • Joelina Sander, von Nele Hoff: Urlaub fürs Gehirn
  • Olaf Schütte im Gespräch mit Luisa Schuck und Ljuba Bauer: Power to the Girls. Ein präventives Peerprojekt zu Sexismus und Rollenbildern in den Medien
  • Mobbing ohne Grenzen. Erfahrungsbericht einer Schülerin
  • Prof. Dr. Murad Erdemir im Gespräch mit Jens Domes: »Junge Menschen sind bereit, sich zu engagieren...«
  • Prof. Dr. Murad Erdemir im Gespräch mit Jugendlichen: »Man kann auch mit 16 Jahren schon gute Entscheidungen treffen.«
  • Im Fokus: Tobias Köck: Verantwortung tragen, Gesellschaft gestalten
  • Janna Fabian, Dr. Antje Richter-Kornweitz, Christina Kruse (Fachbeitrag):Wie gelingt der Aufbau von Präventionsketten in Kommunen?
  • Ricardo Leonhardt (Aus der Hochschule): Rap als Sprachrohr politischer Propaganda? Beitrag
  • Sigmar Roll (Recht): Schwangerschaftsabbruch – eine schwerwiegende Entscheidung. Juristische Vorgaben für die Entscheidungsfindung bei einer Minderjährigen
  • Daniela Tews, Nina Ohlmeier, Uwe Kamp (Aktuelle Studie): Repräsentative Befragung zum Kinder- und Jugendmedienschutz

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Kinder suchtkranker und psychisch kranker Eltern - Blickpunkt Kinder- und Jugendschutz

PublikationDie psychische Erkrankung bzw. eine Suchterkrankung eines Familienmitglieds betrifft immer die ganze Familie. Sind Eltern psychisch erkrankt oder suchtkrank, stellt dies insbesondere für die Kinder eine starke Belastung und ein Risiko für eine gesunde Entwicklung dar. Alltagspraktische Hilfen, medizinische und psychotherapeutische Angebote sowie Präventionsangebote müssen daher stets die gesamte Familie im Blick haben.
Um diese Familien als Fachkraft effektiv unterstützen zu können, ist neben fachlichen Kenntnissen über Krankheitsbilder und familiäre Dynamiken auch das Wissen um praxisnahe Unterstützungs- und Kooperationsmöglichkeiten wichtig. Die interdisziplinäre Vernetzung und Kooperation zwischen Kinder- und Jugendhilfe und Gesundheitswesen/Suchthilfe ist dabei eine notwendige Voraussetzung für gelingende Hilfen.
In der aktuellen Ausgabe der Reihe Blickpunkt Kinder- und Jugendschutz setzen sich Expertinnen und Experten interdisziplinär mit den Aspekten auseinander. Die Publikation richtet sich an interessierte Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, der Suchthilfe und des gesamten Gesundheitswesens.

Aus dem Inhalt:

  • Prof. Dr. Silke Wiegand-Grefe: Risiko und Resilienz von Kindern psychisch kranker und suchtkranker Eltern – passgenaue Hilfen und Interventionen entwickeln!
  • Prof. Dr. Michael Klein: Sucht und Familie – Verläufe, Prävention und Hilfen für betroffene Kinder
  • Lina Hermeling, Prof. Dr. Michael Kölch, Prof. Dr. Ute Ziegenhain: Unterstützung und Versorgung für Kinder psychisch kranker Eltern
  • Prof. Dr. Sabine Wagenblass: Frühe Hilfen und die Versorgung von Säuglingen und Kleinkindern mit psychisch kranken Eltern
  • Zusammenfassung der Rechtsexpertise: Ist-Analyse zu Hilfe und Versorgung in Familien mit Kindern psychisch kranker Eltern
  • Niklas Helsper, Monika Feist-Ortmanns, Jens Arnold: Wissen schaffen für den Ausbau der kooperativen Versorgung von suchtbelasteten Familien
  • Nina Roth, NACOA Deutschland: Kinder aus suchtbelasteten Familien – Was geschieht?
  • Henning Mielke: Von roten Strickjacken, Angstautobahnen und vergifteten Torten
  • Birgit Görres: Gute Praxis verstetigen - Unterstützung für Familien mit einem psychisch erkrankten Elternteil
  • Helga Dilger: Elternsüchte – Kindernöte. Elternwahn – Kindergram oder wie Kinder die Erkrankung ihrer Eltern erleben könnten …
  • Ursula Teupe: Kinderschutz gemeinsam gestalten. Schutz von Kindern aus suchtbelasteten Familien als gemeinsame Aufgabe von Fachkräften der Jugend- und der Suchthilfe
  • Nina Roth, Brigitte Münzel: Kind s/Sucht Familie. Ein suchtpräventives Programm für Multiplikator/-innen der Sucht- und Jugendhilfe
  • Eva Rettenbeck-Mertz: »Sprich mit mir ...« Unterstützung psychisch erkrankter Eltern und ihrer Kinder in der akutpsychiatrischen Behandlung
  • Angela Kern, Franziska Quednau: Patenschaften für Kinder psychisch kranker Eltern – Ein Baustein im Kinderschutz?
  • Stefanie Onstein, Heike Riedel: Suchtkranke Eltern in den Fokus nehmen. Das Projekt »Familienorientierte Suchtarbeit zur Stärkung elterlicher Kompetenz«

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Dossier »Jugendmedienschutz in Leichter Sprache« (2. Auflage)

Publikation

Im Fokus des Dossiers stehen die Regelungen des Jugendmedienschutzes in Deutschland. Diese werden in Leichter Sprache erläutert und visualisiert und richten sich an Fachkräfte in der Kinder- und Jugendhilfe, Lehrerinnen und Lehrer an Förderschulen, sowie all diejenigen, die mit lernbeeinträchtigten Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen arbeiten. Der Textteil bietet einen guten Einstieg in das Thema Jugendmedienschutz. Das Plakat im Innenteil des Dossiers erläutert die gesetzlichen Regelungen mit Blick auf Altersfreigaben im Kino, beim Fernsehen und bei Computerspielen. Soziale Netzwerke werden ebenso berücksichtig wie die Frage, was eine Jugendgefährdung ist.
Mit dem Dossier »Jugendmedienschutz in Leichter Sprache« hat die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz die Zusammenarbeit mit der Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V. erfolgreich fortgesetzt.

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Kein Raum für Mißbrauch

Kein Raum für Missbrauch
Die BAJ unterstützt die Kampagne »Kein Raum für Missbrauch« des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs und deren Zielsetzung für ein gesamtgesellschaftliches Bündnis gegen sexualisierte Gewalt.

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