Publikationen

Extrem … Radikal … Orientierungslos !?
Religiöse und politische Radikalisierung Jugendlicher

PublikationUrsachen rechtsextremer, rechtspopulistischer und salafistischer Radikalisierung Jugendlicher und präventive Handlungsmöglichkeiten werden in der Jugendhilfepraxis derzeit intensiv diskutiert, gilt es doch achtsam zu sein, wenn Radikalisierungen in verschiedenen Formen Raum greifen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt gefährden. Wenngleich es sich hierbei nicht um spezifische »Jugendprobleme« handelt, müssen gerade Jugendliche und junge Erwachsene primärpräventiv vor diesen schädigenden Einflüssen geschützt werden und ihnen gegebenenfalls sekundärpräventiv der Weg aus der sozialen Desorientierung heraus geebnet werden.
In der dritten Ausgabe der Reihe »Blickpunkt Kinder- und Jugendschutz« wurden Beiträge aus dem breiten Spektrum der präventiven und pädagogischen Praxis der Extremismusprävention sowie der Extremismusforschung zusammengestellt. Die Autorinnen und Autoren – allesamt Expertinnen und Experten in ihren Arbeitsfeldern – diskutieren unterschiedliche Aspekte der Prävention, Beratung und Intervention sowie der Fortbildung und Vernetzung mit Blick auf mögliche Radikalisierungen Jugendlicher.

Aus dem Inhalt:

  • Prof. Dr. Kurt Möller: Rechtsextreme, neurechte und rechtspopulistische Haltungen. Erscheinungsweisen, Bedingungsfaktoren und Prävention
  • Prof. Dr. Ahmet Toprak: Salafismus unter Jugendlichen. Provokation oder religiöser Lebensstil?
  • Dr. Menno Preuschaft/Toni Uwe Klingbiel: Islamismus, Salafismus, Dschihadismus – alles das Gleiche, oder doch nicht? Zur (De-)Zentralität des Faktors »Religion« in der Radikalisierung und der Prävention
  • Christiane Yavuz/Patrick Frankenberger: Extremismus im Netz. Wie Rechtsextreme und Islamisten Kinder und Jugendliche ködern
  • Thomas Mücke: Zum Hass verführt – der lange Abschied vom Extremismus – wieder selbst denken dürfen
  • Dennis Rosenbaum: Pädagogischer Dreiklang auf der Straße: Cliquenbegleitung, Einzelfallhilfe, Projektarbeit. Was aufsuchende Jugendarbeit zur Prävention von rechtsextremen Orientierungen bei Jugendlichen beitragen kann
  • Jochen Müller: »The Kids are alright!« Ansätze zur Salafismusprävention in der pädagogischen Praxis
  • Dr. Stefan Schlang: Plan P. – Jugend stark machen gegen salafistische Radikalisierung. Ein Präventionsprojekt in der Jugendhilfe
  • André Taubert: Legato und die Arbeit mit Schlüsselklienten. Eltern, Angehörige, Sozialarbeiter als Schlüssel zum System Radikalisierung
  • Deniz Greschner: Wegweiser Dortmund. Der Präventionsansatz einer Beratungsstelle gegen gewaltbereiten Salafismus
  • Rüdiger José Hamm/Jamuna Oehlmann: Die Bundesarbeitsgemeinschaft religiös begründeter Extremismus – BAG RelEx

Blickpunkt Kinder- und Jugendschutz zum Thema »Extrem … Radikal … Orientierungslos !? Religiöse und politische Radikalisierung Jugendlicher«. Berlin 2017. 172 Seiten. Paperback DIN-A5. EUR 10,-. ISBN 978-3-00-058505-0.

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Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e.V., Mühlendamm 3, 10178 Berlin, material@bag-jugendschutz.de

Jugendschutz geht zur Schule!
Kinder- und Jugendschutz als Aufgabe der Schulsozialarbeit

PublikationDie Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Schule ist gesetzlich vorgesehen (§ 81 SGB VIII) und in vielen Handlungsfeldern schon gewachsene Praxis. Schulsozialarbeit ist eine besonders geeignete Form dieser Kooperation. Schulsozialarbeiterinnen und -sozialarbeiter sehen sich im Rahmen ihres sozialpädagogischen Handelns immer wieder mit jugendschutzrelevanten Themen/Problemen konfrontiert – dabei sind sowohl Prävention als auch Intervention gefragt.
In der Publikation wird die (erfolgreiche) Kooperation der beiden Akteure Jugendschutz und Jugend- bzw. Schulsozialarbeit in den verschiedenen Handlungsfeldern thematisiert. Ziel der Beiträge ist es, die Kooperation zu befördern, zu vernetzen und die Akteure in Austausch zu bringen.

Aus dem Inhalt:

  • Prof. Dr. Nicole Pötter : Kinder- und Jugendschutz als Aufgabe der Schulsozialarbeit
  • Prof. Dr. Anke Spies/Katja Knapp: Schulsozialarbeit und erzieherischer Kinder- und Jugendschutz – Herausforderungen und Perspektiven in der Kooperation und Vernetzung
  • Prof. Dr. Andreas Lange: Schulsozialarbeit in der spät-modernen radikalisierten Gesellschaft: Beiträge der Soziologie
  • Stephanie Haupt / Prof. Dr. Nicole Ermel: Junge Menschen stärken – wie erzieherischer Kinder- und Jugendschutz und schulische Präventionsarbeit gemeinsam gelingen
  • Klaus Umbach: Zielgruppen von Schul- und Jugendsozialarbeit im Fokus des Kinder-und Jugendschutzes
  • Thomas A. Fischer: Schulsozialarbeit – Neue Wege und Perspektiven für die Kinder- und Jugendkriminalitäts-prävention
  • Lydia Schönecker / Dr. Thomas Meysen: Schutzauftrag nach § 4 KKG in der Schule
  • Prof. Dr. Susanne Dern / Prof. Dr. Regine Morys / Prof. Dr. Bettina Müller: Bearbeitung und Vermeidung von Diskriminierung. Eine Aufgabe von Schule und Schulsozialarbeit –
  • Erkenntnisse aus dem Forschungsprojekt »SalsA«
  • Dr. Daniel Hajok / Peter Siebert / Sven Kruppik: Digital Na(t)ives. Ein Projekt macht Schule!
  • Ingo Weidenkaff / Pia Conrady: Der Jugendschutzparcours stop & go. Jugendschutz in aller Munde

Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz (Hrsg.:): Jugendschutz geht zur Schule! Kinder- und Jugendschutz als Aufgabe der Schulsozialarbeit. Berlin 2016. 164 Seiten, Paperback DIN-A5. EUR 10,-. ISBN 978-3-00-055461-2

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Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e.V., Mühlendamm 3, 10178 Berlin, material@bag-jugendschutz.de

»Gewalt im Netz« Sexting, Cybermobbing & Co.

PublikationHandy, Smartphone, Tablet & Co. sind allgegenwärtig und werden heutzutage selbstverständlich zur Kommunikation und Unterhaltung – nicht nur von Kindern und Jugendlichen – genutzt. Der »Cyberspace« ist damit fest in die Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen eingebunden und eröffnet eine Vielzahl konstruktiver Möglichkeiten sowohl beim Gebrauch als auch beim Missbrauch. Zu den aktuellen Risiken gehören u.a. Cybermobbing, Cybergrooming, Sexting.
Im vorliegenden Band werden verschiedene Aspekte der »Gewalt im Netz« aus Sicht von Wissenschaft und Praxis in den Blick genommen und unterschiedliche Facetten von Gewalt in oder mittels Onlinemedien dargestellt. Die Autorinnen und Autoren stellen Forschungsergebnisse und Analysen vor, schärfen die Sicht auf spezifische Aspekte und zeigen Präventionsansätze für Schule und Jugendhilfe.

Aus dem Inhalt:

  • Stefan Glaser: Gewalt im Netz: Erkenntnisse und Gegenstrategien aus Jugendschutzsicht
  • Prof. Dr. Nicola Döring: Sexting. Aktueller Forschungsstand und Schlussfolgerungen für die Praxis
  • Urszula Martyniuk/Dr. Silja Matthiesen: Zwischen Spaß und Bedrängnis – Sexuelle Kontakte von Jugendlichen im Internet
  • Franz Hilt: Mobbing 2.0 – Jugendliche und (Cyber)-Mobbing
  • Sebastian Wachs/Verena Kratzer: Mehrfachbetroffenheit im Cyberspace. Wenn Jugendliche online sexuell missbraucht und gemobbt werden
  • Thomas-Gabriel Rüdiger: Der böse Onkel im digitalen Kinderzimmer – Wie Sexualtäter Onlinespiele nutzen
  • Johannes Baldauf: Rechtsextremismus in Sozialen Netzwerken
  • Dinah Huerkamp: (Cyber-)Mobbing – Altbekanntes Phänomen oder juristisches Neuland?
  • Dinah Huerkamp: Wenn der Prinz ein Frosch ist – Rechtliche Aspekte des Cybergroomings
  • Anja Schultze-Krumbholz/Prof. Dr. Herbert Scheithauer: Medienhelden – Ein schulbasiertes Programm zur Reduktion von Cybermobbing
  • Andrea Buskotte/Helge Kraus/Tanja Opitz: Cyber-Mobbing: Medienkompetenz trifft Gewaltprävention
  • Viktoria Jerke: »Verklickt« bringt Sicherheit in den Medienalltag. Medienpaket zum Thema Cybermobbing
  • Julia von Weiler: Sexualisierte Gewalt in digitalen Medien. Projekte von Innocence in Danger e.V.
  • Uli Tondorf: Online Sein. Smart Sein Pädagogische Zugänge zum Thema Sexting
  • Klicksafe: Unterrichtsmaterialien

Blickpunkt Kinder- und Jugendschutz zum Thema »Gewalt im Netz« – Sexting, Cybermobbing & Co.. Berlin 2015. 204 S., Paperback DIN-A5. EUR 10,-. ISBN 978-3-00-049233-4

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Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e.V., Mühlendamm 3, 10178 Berlin, material@bag-jugendschutz.de

Kein Raum für Mißbrauch

Kein Raum für Missbrauch
Die BAJ unterstützt die Kampagne »Kein Raum für Missbrauch« des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs und deren Zielsetzung für ein gesamtgesellschaftliches Bündnis gegen sexualisierte Gewalt.

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