direkt zum Inhalt springen

Newsletter

Jugendschutz Newsletter Nr. 2 vom 14.02.2023

im aktuellen Newsletter finden Sie wie gewohnt Nachrichten und Rechercheergebnisse der letzten Wochen zu den unterschiedlichsten Handlungsfeldern des Kinder- und Jugendschutzes. Die Nachrichten geben nicht unbedingt die Meinung der BAJ wieder. Sie sind Ergebnisse redaktioneller Auswahl, Bearbeitung und Recherche und geben einen Überblick über wichtige Ereignisse und Entwicklungen mit Bedeutung für den Kinder- und Jugendschutz.

Über unseren Facebook- und Twitteraccount erhalten Sie darüber hinaus regelmäßig Hinweise auf aktuelle und interessante Angebote, Projekte und Publikationen. Folgen Sie uns gerne unter

 

 und/oder 

Jugendschutz gilt auch im Karneval! Kein Alkohol an Kinder und Jugendliche

BAJ appelliert an die Verantwortung der Gewerbetreibenden

Alkohol

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e.V. (BAJ) appelliert auch zum diesjährigen Karneval an die Verantwortung der Gewerbetreibenden und Händler bei der Abgabe von alkoholhaltigen Getränken an Kinder und Jugendliche. Sie fordert Betreiberinnen und Betreiber von Gaststätten, Einzelhandel und Kiosken, aber auch Veranstalter weiterer karnevalistischer Veranstaltungen auf, die geltenden Jugendschutzbestimmungen einzuhalten. 
Demnach gilt gemäß § 9 des Jugendschutzgesetzes (JuSchG) ein Abgabeverbot alkoholischer Getränke in Gaststätten, Verkaufsstellen oder sonst in der Öffentlichkeit. Bier, Wein, weinähnliche Getränke oder Schaumwein oder Mischungen mit nichtalkoholischen Getränken dürfen nicht an Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren abgegeben, noch darf ihnen der Verzehr gestattet werden. »Härtere Alkoholika« wie Schnaps, Rum und Wodka dürfen generell nicht an unter 18-Jährige abgegeben werden. Verstöße gegen das Jugendschutzgesetz können mit nicht unerheblichen Bußgeldern geahndet werden. Aber auch Eltern sollten sich ihrer Vorbildfunktion bewusst sein und darauf achten, dass ihre Kinder keinen Alkohol konsumieren. 
Daher der Appell: Feiern? Geht auch nüchtern! 

 

Quelle: Meldung der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e.V. (BAJ), Berlin, 14. Februar 2023

Sucht- und Drogenbeauftragter stellt Schwerpunkte vor

Burkhard Blienert: »Wir müssen an die Großbaustellen ran – Alkohol, Tabak und Glücksspiel!«

Jedes Jahr sterben in Deutschland etwa 150.000 Menschen an den Folgen von Alkohol- und Tabakkonsum, und jeder achte Erwachsene hat ein Problem mit dem Glücksspiel. Erwachsene konsumieren im Schnitt ungefähr elf Liter reinen Alkohols im Jahr, rauchen über 1.000 Zigaretten und setzen allein bei legalen Glücksspielen über 550 Euro ein.
Bei der Vorstellung seiner Arbeitsschwerpunkte für das Jahr 2023 stellte der Beauftragte der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen, Burkhard Blienert, fest: »Mein Selbstverständnis ist, die Dinge beim Namen zu nennen, dass, was getan werden muss. Wir brauchen in der Drogen- und Suchtpolitik einen echten Paradigmenwechsel, ein Umdenken! Wir können vor den gesundheitspolitischen Problemen nicht länger wegschauen. Kaum ein europäisches Land hat einen so liberalen Umgang mit Alkohol, Tabak und Co. Schritt Nummer eins ist, dass wir endlich für einen vernünftigen Jugendschutz sorgen und konsequente Schritte gegen die Alkoholwerbung einläuten: Raus aus den Sozialen Medien, dem Internet, raus aus dem Fernsehen und dem Radio, am besten rund um die Uhr, aber zumindest zu den Hauptsendezeiten. Auch das Mindestalter für Alkohol muss auf den Prüfstand: Ab 14 im Beisein der Eltern trinken zu dürfen, ist einfach gesundheitspolitischer Unsinn vergangener Zeiten und muss abgeschafft werden! Beim Rauchen und Dampfen gibt es enormen Nachholbedarf. Wir müssen dringend die Fehler in der Werbegesetzgebung korrigieren. Rauchen ist tödlich. Und deshalb gibt es auch keinen Grund, weswegen an Kiosken, Supermarktkassen und Tankstellen noch immer mit bunten Bildern für Zigaretten, Erhitzer und E-Zigaretten geworben werden darf.«
Blienert fordert auch beim Glücksspiel besseren Jugend- und Verbraucherschutz. Hier liegt die Zuständigkeit bei den Ländern: In einem ersten Schritt, sollte in TV, Radio und Internet auch die Sportwettenwerbung vor 21 Uhr untersagt werden, wie es bei Onlinecasinos bereits der Fall ist. Denn Werbung habe gerade auf Jugendliche und Menschen mit Suchtproblemen einen signifikanten Einfluss.
Außerdem kündigt der Beauftragte an, sich für eine Stärkung von Suchtprävention und Beratung im Rahmen der kontrollierten Abgabe von Cannabis einzusetzen. 

 

Quelle: Pressemeldung des Beauftragten der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen, Berlin, 26. Januar 2023

Wahrung der Demokratiefähigkeit ist eine zentrale Aufgabe des Kinder- und Jugendmedienschutzes

BZKJ

Auf Einladung der Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz (BzKJ) haben sich am 27. Januar knapp 150 Expertinnen und Experten mit den Chancen und Risiken digitaler Angebote für die Demokratiefähigkeit von Kindern und Jugendlichen befasst. Mehrere wissenschaftliche Beiträge widmeten sich der Frage, welche Bedeutung Demokratiefähigkeit für die Persönlichkeitsentwicklung von Kindern und Jugendlichen hat und welche Rolle die Nutzung digitaler Medien dabei spielt. Praxisnahe Einblicke zeigten, wie Jugendliche online in Kontakt mit demokratiegefährdenden Inhalten kommen und wie pädagogische Fachkräfte ihnen in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen begegnen. Interaktive Elemente und eine offene Diskussionsrunde boten allen Teilnehmenden der Veranstaltung Raum für ergänzende Debattenbeiträge aus unterschiedlichen fachlichen Perspektiven. Die in dem Diskurs gewonnenen Erkenntnisse fließen in die fortlaufende Gefährdungsanalyse der BzKJ ein.

 

Quelle: Pressemitteilung der Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz, Bonn, 27. Januar 2023

Jugendmedienschutzindex 2022

Eltern besorgter – Kinder und Jugendliche stärker in Kontakt mit Online-Risiken

Index

Mit dem »Jugendmedienschutzindex 2022« legt die Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter e.V. (FSM) aktuelle Studienergebnisse zum Umgang von Kindern, Jugendlichen und Eltern mit Online-Risiken vor. 77 Prozent der Eltern in Deutschland sind besorgt, dass ihr Kind bei der Online-Nutzung belastende oder schlimme Erfahrungen macht – bei den Heranwachsenden selbst sind es nur 44 Prozent. Während sich Eltern besonders um den Kontakt zu Fremden und mit verstörenden Inhalten sorgen, beunruhigt Kinder und Jugendliche vor allem das Verhalten anderer Heranwachsender. Obwohl Eltern besorgter sind als noch vor fünf Jahren, geht ihr aktives medienerzieherisches Handeln zurück. Es scheint ihnen schwerzufallen, die richtige Balance zwischen Schutz und Ermöglichung zu finden. Die repräsentative Befragung zeigt, wie der Schutz von Heranwachsenden im Alter von neun bis 16 Jahren vor negativen Online-Erfahrungen in den Sorgen, den Einstellungen, den Fähigkeiten und dem Handeln von Eltern sowie von Kindern und Jugendlichen selbst verankert ist. Dabei werden Stärken und Schwächen der derzeitigen gesetzlichen Regelungen für den Jugendmedienschutz sowie der verfügbaren medienpädagogischen Unterstützungsangebote deutlich. Erstmals lagen mit dem Jugendmedienschutzindex 2017 dazu empirische Ergebnisse vor.
Weitere Informationen online unter: www.jugendmedienschutzindex.de

 

Quelle: Pressemeldung der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter e.V. (FSM), Berlin, 01. Februar 2023

Deutsches Kinderhilfswerk zum Safer Internet Day 2023:

Digitale Teilhabe von Kindern und Jugendlichen im Internet braucht Schutz und Freiheit gleichermaßen

Das Deutsche Kinderhilfswerk mahnt zum Safer Internet Day in der Diskussion über die digitale Teilhabe von Kindern und Jugendlichen im Internet eine Abkehr von bisherigen Denk- und Debattenmustern an. »Wir müssen damit aufhören, Freiheit im Netz und Schutz von Kindern gegeneinander auszuspielen – gute Netzpolitik muss beides gleichermaßen absichern, will sie nicht hinter Vorgaben der UN-Kinderrechtskonvention zurückfallen, die selbstverständlich auch im digitalen Raum Gültigkeit hat. Das bisherige Schwarz-Weiß-Denken wird uns an vielen Stellen kaum einen Schritt weiterbringen. Freiheit im Netz ist für Kinder und Jugendliche nur dann möglich, wenn sie diese auch altersgemäß geschützt nutzen können«, betont Thomas Krüger, Präsident des Deutschen Kinderhilfswerkes. »Gleichzeitig müssen wir feststellen, dass die Diskussionen um kindliche und jugendliche Mediennutzung, sei es in Bezug auf das Aufwachsen mit Medien, in Bildungs- oder Gesundheitsfragen, vor allem Risiken fokussieren, und damit allzu oft einseitig eine Schutzperspektive einnehmen. Weniger benannt und diskutiert werden dadurch die Bedeutung digitaler Technologien für Chancengerechtigkeit, Bildung, Mitbestimmung, Inklusion, Zugehörigkeit und Wohlbefinden, für die Bewältigung von Entwicklungsaufgaben und die Stärkung von Resilienz. Durch die Ratifizierung der UN-Kinderrechtskonvention hat sich Deutschland aber einem ganzheitlichen Ansatz verschrieben, der neben Schutzrechten den Einbezug von Förder- und Beteiligungsrechten von Kindern einfordert«, so Krüger weiter. »Damit Kinder und Jugendliche auch digital umfassend teilhaben können, braucht es Investitionen in die Entwicklung und Weiterentwicklung kindgerechter Räume im Internet. Für uns ist dabei klar, dass diese nur mit Kindern zu machen sind. Gerade die digitale Medien- und Spielelandschaft muss zusammen mit Kindern und Jugendlichen weiterentwickelt werden. Hier kann der Ansatz ›Kinderrechte by design‹ Unternehmen darin unterstützen, Kinderrechte ganzheitlich in die Entwicklung digitaler Räume zu implementieren und damit neben Schutz und Förderung auch die Teilhabe junger Menschen in ihnen zu erleichtern. Wichtig für die Teilhabe und Sicherheit von jungen Menschen im digitalen Raum ist auch die konsequente Umsetzung des Kinder- und Jugendmedienschutzes. Zugleich sollten Erziehungsberechtige und alle am Familiensystem beteiligten Menschen Unterstützung erfahren, Kindern und Jugendlichen altersgerechte Teilhabeoptionen anzubieten. Auch alle Fachkräfte, die mit Kindern arbeiten, sollten systematisch über das Recht auf Gehör und auf Berücksichtigung derer Meinungen geschult werden«, sagt Thomas Krüger.
Zum Safer Internet Day 2023 hat das Deutsche Kinderhilfswerk im Rahmen des Online-Dossiers »Teilhaben! Kinderrechtliche Potenziale der Digitalisierung« (https://dossier.kinderrechte.de/unsere-handlungsempfehlungen) ein Positionspapier veröffentlicht. 

 

Quelle: Pressemitteilung des Deutschen Kinderhilfswerk e.V., Berlin, 07. Februar 2023

SoundCloud: Von Rechtsrock bis Dschihad-Hymnen

Wie Rechtsextreme und Islamist:innen den Musikdienst für ihre Propaganda nutzen

Report Sound

Der Musik-Streamingdienst SoundCloud wird von Rechtsextremist:innen und islamistischen Akteur:innen für ihre Zwecke genutzt, wie z.B. zur Verbreitung von Propagandainhalten. Im Rahmen einer Recherche hat jugendschutz.net sich den Musik-Streamingdienst genauer angeschaut und konnte innerhalb kürzester Zeit eine Vielzahl an Verstößen gegen den Jugendmedienschutz feststellen. Der Streamingdienst SoundCloud existiert seit 2017. Die Plattform ermöglichst es Künstler:innen, ihre Musik zu veröffentlichen. User:innen stehen neben dem breiten Musikangebot auch viele Funktionen eines sozialen Netzwerks zur Verfügung wie die Erstellung eines eigenen Profils oder das Kommentieren von Songposts. 
Diese und weitere Erkenntnisse finden sich im Report »SoundCloud: Von Rechtsrock bis Dschihad-Hymnen. Wie Rechtsextreme und Islamist:innen den Musikdienst für ihre Propaganda nutzen«. Online unter: Report: SoundCloud: Von Rechtsrock bis Dschihad-Hymnen | jugendschutz.net 

 

Quelle: Meldung von jugendschutz.net, Mainz, 19. Januar 2023

»Justy«-App stärkt die Rechte von Jugendlichen

FH Dortmund und Partner entwickeln interaktive Plattform für den Heimalltag

Wofür darf ich mein Taschengeld ausgeben? Dürfen Mitarbeitende einfach mein Zimmer betreten? Muss ich wirklich um 20 Uhr wieder in der Wohngruppe sein? Der Alltag von Kindern und Jugendlichen in der Heimerziehung ist geprägt von Machtgefällen. Ein digitales Tool soll dazu beitragen, dass Rechte von Jugendlichen gesichert und ihre Beteiligung gestärkt werden. Das Projekt wird von der Aktion Mensch Stiftung gefördert. 
Die Kinderrechte-App »Justy« will für Jugendliche, die in Einrichtungen der stationären Jugendhilfe wohnen, digitaler Wegweiser, Ratgeber und Beschwerdestelle sein. Prof. Dr. Nicole Knuth vom Fachbereich Angewandte Sozialwissenschaften der Fachhochschule Dortmund begleitet mit ihrem Team das Projekt der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe. »Wir haben die Idee schon früh mit der Ombudsstelle Jugendhilfe NRW entwickelt«, berichtet Prof. Knuth. Das Ziel sei eine frei zugängliche App für alle Betroffenen in den Einrichtungen. Mit ihrem Team an der FH Dortmund startet Nicole Knuth nun mit qualitativen Interviews in sechs Einrichtungen der Diakonie. Die Kernfrage: Wie muss eine App konzipiert sein, damit sie dabei helfen kann, dass Jugendliche in den Einrichtungen ihre Rechte kennen und durchsetzen können? »Dabei binden wir auch die Fachkräfte in den Einrichtungen ein«, betont die Sozialwissenschaftlerin. Nur wenn die App auch von Erzieher:innen akzeptiert werde, könne das Projekt gelingen. »Die pädagogische Arbeit zu berücksichtigen, ist wichtig. Zugleich liegt der Fokus aber auf den Rechten der Kinder und Jugendlichen«, sagt Prof. Knuth. Nach den ersten Workshops zur App wird bereits deutlich, dass es den Betroffenen nicht nur um Wissensvermittlung zu ihren Rechten geht. Sie wünschen sich auch Chatfunktionen zum Austausch mit anderen Jugendlichen oder externen Hilfsstellen, oder interaktive Elemente, um etwa das eigene Zimmer mit Augmented Reality virtuell einzurichten.

 

Quelle: Meldung der Fachhochschule Dortmund, Dortmund, 24. Januar 2023

Vergessenen Kindern eine Stimme geben

Aktionswoche für Kinder aus Suchtfamilien vom 12.-18. Februar 2023

Nacoa

In einer bundesweiten verbandsübergreifenden Gemeinschaftsaktion von professionellen Hilfeprojekten, Selbsthilfe und Einzelpersonen wird positive Aufmerksamkeit für COAs durch öffentlichkeitswirksame Veranstaltungen und Aktionen geschaffen. Ferner wird das Thema Sucht in der Familie durch die öffentliche Thematisierung enttabuisiert. Gezielte Angebote für betroffene Familien schaffen niedrigschwellige Einstiege in das Hilfesystem. Multipliziert wird die Wirkung von Veranstaltungen und Aktionen durch regionale und überregionale Medienberichterstattung. Auch dies bewirkt, dass das Thema Sucht in der Familie und die Auswirkungen auf Kinder öffentlich wird und dadurch enttabuisiert werden kann. Eine weitere Zielsetzung ist die Fortbildung von Menschen, die beruflich mit Kindern arbeiten. Die Veranstaltungen der Aktionswoche bieten mit entsprechenden Fachtagen ein qualifiziertes Angebot, das es den Fachkräften ermöglicht, betroffene Kinder im Sinne der Resilienzförderung zu unterstützen.
Alle weiteren Informationen zur Aktionswoche finden sich unter www.coa-aktionswoche.de

 

Quelle: Meldung NACOA Aktivitäten zur COA-Aktionswoche 2023, 08. Februar 2023

Publikation: Gefährliche Verschwörungs-Geschichten

Informationen zu Verschwörungsmythen und Fake News in Leichter Sprache

Gefährliche Verschwör

Die Frage des Umgangs mit Desinformation, Verschwörungsmythen und Fake News ist gerade auch für Menschen mit Leseeinschränkungen ein wichtiges Thema. Die Aktion Jugendschutz Bayern, Landesarbeitsstelle Bayern e.V. (aj) und die Landeszentrale für Neue Medien (BLM) haben zum Safer Internet Day 2023 eine Broschüre in Leichter Sprache zu diesem Thema herausgegeben. 
Grundlage für das neue Heft ist die Publikation »Von der flachen Erde bis zur Lügenpresse: Warum Verschwörungsmythen ein Problem sind und was Eltern und Fachkräfte dagegen tun können« von aj und BLM aus dem Jahr 2022. Für die Zielgruppe »Leichte Sprache« wurden die Inhalte gekürzt und stark vereinfacht. Außerdem wurde die Broschüre neu gestaltet. 
Leichte Sprache ist ein maximal vereinfachtes Sprachkonzept für Personen mit erheblichen Leseeinschränkungen: z.B. Menschen mit kognitiven Einschränkungen, geistigen Behinderungen oder geringen Deutschkenntnissen, aber auch Menschen, die funktionalen Analphabetismus haben. Texte in Leichter Sprache zeichnen sich durch eine inhaltliche Vereinfachung sowie durch eine Optik aus, die das Lesen erleichtert. Bereits am Titel der neuen Publikation von BLM und aj wird das deutlich: Aus dem langen Original wurde: »Gefährliche Verschwörungs-Geschichten: Das können Sie dagegen tun«. 
Online unter https://bayern.jugendschutz.de/de/material/ und www.blm.de/aktivitaeten/medienkompetenz/materialien.cfm. 

 

Quelle: Pressemeldung der Aktion Jugendschutz Bayern, Landesarbeitsstelle Bayern e.V. (aj), München, 07. Februar 2023

Fortsetzung der Impulspapiere-Reihe zur Umsetzung des Kinder- und Jugendstärkungsgesetzes

Im letzten Jahr hat der AFET-Bundesverband für Erziehungshilfe e.V. 17 Impulspapiere verschiedenster Autorinnen und Autoren zur Umsetzung des Kinder- und Jugendstärkungsgesetzes (KJSG) herausgegeben, um die Fach- und Leitungskräfte der Kinder- und Jugendhilfe zu unterstützen. Die Neuerungen des Kinder- und Jugendstärkungsgesetzes wurden jeweils unter einem bestimmten Fokus betrachtet. 
Alle Papiere finden sich unter https://afet-ev.de/themenplattform/impul-se 

 

Quelle: Pressemeldung AFET-Bundesverband für Erziehungshilfe e.V., Hannover, 24. Januar 2023

NEWSLETTER 5/2024
Im JUGENDSCHUTZ-NEWSLETTER informiert die BAJ über eine Anhörung zur Reform des § 184 b StGB und die neue Ausgabe der Zeitschrift KJug – Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft u ...
Sexting & Co. im Sexualstrafrecht - KJug 2-2024
Mit der anvisierten Reform des § 184b »Verbreitung, Erwerb und Besitz kinderpornographischer Inhalte« des Strafgesetzbuches hat der Gesetzgeber einen überfälligen und richti ...
JUGEND – CANNABIS – PRÄVENTION: WIE GEHT’S JETZT WEITER?
Am 1. April wird nunmehr das Cannabisgesetz in Kraft treten. Grund genug für die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e.V. erneut auf die Notwendigkeit von Präventionsmaß ...
Besser gestern als morgen – Änderung des §184b StGB aus Sicht des Kinder- und Jugendschutzes
Unter diesem Titel hatte die BAJ am 02. Februar Parlamentarierinnen und Parlamentarier zu einem digitalen Austausch zur anstehenden Reform des § 184b eingeladen. Abgeordnete von SPD, Grünen ...
KJug 2-2024 Titelblatt
Sexting & Co. im Sexualstrafrecht

Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis Ausgabe 2/2024

Mit der anvisierten Reform des § 184b »Verbreitung, Erwerb und Besitz kinderpornographischer Inhalte« des Strafgesetzbuches hat der Gesetzgeber einen überfälligen und richti ...
KJug 1/2024 Titelblatt
Wie geht’s unseren Kindern und Jugendlichen? – Zur mentalen Gesundheit junger Menschen

Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis Ausgabe 1/2024

Die vergangenen Jahre haben allen Menschen viel abverlangt. Eine Pandemie, ein Krieg, eine Wirtschaftskrise, noch ein Krieg und der Klimawandel, all dies hat auch das Aufwachsen von Kindern und Jugend ...
KJug 4/2023 Titelblatt
Peer-to-Peer im Jugendschutz

Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis Ausgabe 4/2023

Nicht erst seit den Silvesterkrawallen und den außergewöhnlichen Straftaten von strafunmündigen Kindern ist die Gewaltprävention in Deutschland im Fokus der (Fach)Öffentlichk ...
Titelblatt KJUG 3-2023
Prävention contra Jugendgewalt

Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis Ausgabe 3/2023

Nicht erst seit den Silvesterkrawallen und den außergewöhnlichen Straftaten von strafunmündigen Kindern ist die Gewaltprävention in Deutschland im Fokus der (Fach)Öffentlichk ...

Anmeldung

Ihre Bestell-Auswahl: